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Verbindungen unbekannter Radical
Parvolin: C 18 II 13 N.Parvolin. Ist, noch nicht genau studirt, in den bei höherer Temperatur übe r
gehenden Äntheilen der obengenannten Oelc enthalten.
Chinolinba
s e n.
Chinoliibasen
Hm
i
Bei der Destillation von Chinin, Cinchonin, Strychnin und versehtdener anderer nichtflüchtiger Basen mit Kalihydrat erhält man als V e 'stillat eine ölige Flüssigkeit von basischen Eigenschaften. Man hat s' 1früher für eine bestimmte Base gehalten, und Chinolin genannt, es I 1 'sich aber später gezeigt, dass es ein Gemenge mehrerer Basen lf 'worunter Picolin, Lutidin und Collidin, die bei der fractionirten Des* 1lation zuerst übergehen; über 200° C. aber destilliren andere flüchtigBasen über, nämlich:
Leucolin: C 18 H 7 N.Bei 216" — 221» c. siedende, in Wasser unlösliche, in Alkohfund Aether lösliche Flüssigkeit, von 1,085 speeif. Gewicht, mit Säur«'meist leicht krystallisirendc Salze bildend. Bei etwa 200° C. destillfr'
Lepidin: C 20 H 9 N,
und bei 268» O.
Cryptidin: C 22 Hu N.Beides ölige Flüssigkeiten von basischen Eigenschaften.
sehe
Piperidin.
C 10 H„N
Das Piperidin, welches beim Erhitzen von Piperin mit Natronk» 1gebildet wird, ist eine farblose, mit Wasser mischbare Flüssigkeit, *bei 106° C. siedet. Es reagirt stark alkalisch, und gibt mit Basen n e |trale, meist leicht krystallisirbare Salze. Das Piperidin ist eine Am 1 'base, denn mit Jodäthyl behandelt gibt es die flüchtige Base Aethy 1piperidin: C| 4 H 1(i N, welche erst bei abermaliger Einwirkung *"Jodäthyl sich in die nichtflüchtige Ammoniumbase Diäthyl-Piperid'"C ls H 2 j N0 2 , übergeführt wird.
'«übt
F u r f u r i n.
c 30 ii 12 n 2 ü, ;
Diese Base ist wegen ihrer sonderbaren Entstehung besonders in' eessant. Wenn mau nämlich Weizeukleie mit schwefelsäurehaltigem W9"
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