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Stickstoffhaltige organische Säuren. 577
Alkohol, wobei sich inosinsaures Kali und Baryt abscheiden. Man vor-Set «t mitChlorbaryum und zerlegt den inosinsauren Baryt durch Schwefel-
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Säuren der Galle.
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Die Galle der meisten Wirbelthiere enthält neben anderen minder Aiigemei-
es entliehen Bestandtheilen die Natronsalze zweier stickstoffhaltiger
§<inischer Säuren, von welchen die eine sohwef'elhaltig ist, die andere
J*^j und die beide unter der Einwirkung gewisser Agentien in einen
^kstoffhaltigen Paarung und in eine stickstofffreie Säure zerfallen, die
^beiden Säuren identisch ist, während die dabei sich abspaltenden
lc kstoffhaltigen Stoffe verschieden sind. Dem zu Folge erscheinen
Se Säuren der Galle als Verbindungen, die man als gepaarte be-
r c htet in dem Sinne, in welchem man die Glucoside als gepaarte
v. c kerverbindungen betrachtet. Hier wie dort findet die Spaltung unter
. as Seraufnahme statt, wie dies auch bei der Spaltung der Hippursäure
, Benzoesäure und Glycin stattfindet, und es erscheinen demnach die
uen .sogleich zu beschreibenden Gallensauren als Amidosäuren com-
P e Xerer Constitution.
t. Aus Zweckmässigkeitsgründen werden wir an die stickstoffhaltigen
. au fen der Galle auch die stickstofffreien anreihen, die in den Ersteren
gepaarter Verbindung anzunehmen sind, oder aus diesen entstehen.
Glykoeholsäure.
Cholsäure Gmelin's.
C 52 H 43 NO J2
Die Glykoeholsäure stellt haarfeine, farblose Nadeln dar, die anfangsUoünÖs, beim Trocknen zusammenschwinden, und dann eine papier-
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'. rt *ge, seidenglänzende Masse bilden. In kaltem Wasser ist sie schwer,- 11 Weissem leichter löslich, leicht löslich in Alkohol, aber wenig löslich11 A-ether. Die wässerige Lösung schmeckt süss, hinterher intensiv bitte/'^ röthet Lackmus. Aus den alkoholischen Lösungen krystallisirt sieJ^ Verdunsten nicht, sondern scheidet sich als harzartige Masse aus.e 'in Erhitzen schmilzt sie, und zersetzt sich sodann. Mit Schwefel-' äur e und Zucker versetzt, gibt sie eine intensiv purpurrothgef ärbte Flüssigkeit. Man benutzt diese Reaction, um die Gegen- n eac tionfe art der Galle nachzuweisen. Man versetzt die auf Galle zu prüfende auf Galle 'liis sigkeit mit etwas Zuckerlösung, und hierauf vorsichtig, unter Ver-ödung zu starker Erhitzung, mit reiner concentrirter Schwefelsäure,r, In concentrirter Schwefelsäure ohne Färbung aufgelöst, geht dieykocholsäure bei längerer Behandlung damit in Stoffe über, die gleich6,1 Chromogenen (s. diese) die Eigenschaft besitzen, durch Sauerstoff-
'"•"«p-Bejanez, Chemie II. 37