Glucoside.
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ch da-* Arbutin und Hydvochinon erscheinen ihrer Zusammensetzung nach
evt i Salicin und Saligenin homolog:itlichel Arbutin C« H 16 O« Hydrochinon C 12 H 8 0 4
dali«' Salicin C 26 H 18 0 14 Saligenin C 14 H 8 0 4
Doch sprechen trotz mannigfacher Uebereinstimmung der wechsel-seitigen Beziehungen gewichtige Umstünde gegen eine wirkliche Ho-mologie.
Weitere Glucoside sind nachstehende, die aber theilweise nurenr unvollkommen studirt sind, weshalb wir sie nur kurz mit ihren
TT
ia upteigenschaften anführen:
Solanin. Richtige Formel noch nicht festgestellt. Dieser Körper
w, U'de früher für ein Alkaloiid und für stickstoffhaltig angesehen, neuere
^Versuchungen aber haben gezeigt, dass der geringe Stickstoffgehalt
eine Verunreinigung, und dass er ein Glucosid ist. Das Solanin findet
lc '> in mehreren Solaneen, z. B. in den Beeren von Solanum, fiigrum,
ln d in den Kartoffelkeimen. Aus Letzteren gewinnt man es, indem man
'«Selben mit verdünnter Salzsäure auszieht, und die eingeengte Lösung
'' Kalk fällt. Aus dem Kalkniederschlage zieht man das Solanin mit
All <ohol aus.
Das Solanin stellt färblose, mikroskopische Krystalle dar, von bit-ei 'ein, zugleich kratzendem Geschmack. Es ist in kaltem Wasser, Al-°' l °l und Aether ziemlich schwer löslich, und ist sehr giftig.Durch verdünnteZ «cker.
Säuren spaltet es sich in S o 1 a n i d i n und
ist sehrgiftig.
Ononin: C G0 H 34 0 26 '■
^"'altenes Glucosid, welches* o
Ein in der Wurzel von Ononis spinosabeim Kochen mit Säuren sich in einenr 'nononetin genannten Körper und Zucker spaltet. Durch Alka-11 entiteht aus dem Ononin das Onospin: (J 60 H 34 0. 25 ?, welchese nfalls ein Glucosid ist, und sich durch verdünnte Säuren in Onone-n und Zucker spaltet. Die Richtigkeit der Formeln aller dieser Ver-n 'hingen ist aber noch nicht genügend festgestellt.
Saponin. Senegin. Formel noch nicht festgestellt. Das Sapo- Saponin.
p *8t eine weisse, geruchlose, amorphe Masse von süsslich kratzendemschmack, welche in heissem Wasser und Alkohol leicht löslich ist. Die«Ungen schäumen wie Seifenwasser. Durch Kochen mit verdünnten^en zerfällt es in Chinovasäuro und Zucker.
, Das Saponin ist in der Seifenwurzel, Saponaria officinalis, in der
Ur zel von Gypsophylla Struihium und Pobjgala Senega und mehreren
ein e
der Wurzel von Datisca cannabina, Datiscin
eren Pflanzen enthalten.
Datiscin: C 43 H 22 0 24 . Ei;
f in Ostindien zum Gelbfärben der Seide benutzten Drogue, enthal-' ene s Glucosid. Es krystallisirt in Blättchen, ist in heissem Wasser undlij ohol löslich, schmeckt bitter und löst sich in Alkalien mit tiefgelber
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