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2 (1862) Lehrbuch der organischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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407
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D 6 H 6 )

Glyceryl C 6 H 6 . 407

Auch die Baldriansäure liefert drei Glyceride:

Neutrales Oel, durch Ammo- Monovale-

Monovalerin H 2 . Ci 0 H 9 0 2 )

in }O e ,

C FT

Öivalerin H.(C 10 H<, 0 2 )J

III )0r

C.H, *

niak in Valeramid verwandelt, ri "' Di ™~

•rivaler in

(C 10 H 9 O 2 ) 3 )

in >0,.C«H B 6

Unangenehm riechendes, bitterschmeckendes Oel, bei — 40°butterartig.

Aehnlich der obigen Verbin-dung. Kömmt im Delphinölvor.

lerin, Tri-valerin.

P a 1 m i t i n s ä u r e - T r i g 1 y c e r i d (C 32 H31 0 2 ) 3 )

Tripalmitin. C."h |° e

Weisse, ans kleinen Kryställchen bestehende schuppige Masse, leicht Tripain

heizbar, nach dem Erkalten wachsartig erstarrend, unlöslich in Was-% 1 . . ■ , . ° '

, ' leichter wie dieses, wenig löslich in kaltem Alkohol, wohl aber in

° c hendem, leicht löslich in Aether.

. Das Tripalmitin ist ein Bestandtheil fast aller Fette, und ist in t

'St i n _ . . _. „ . . nahe aJ

fr vorwiegender Menge vorzüglich in den iest-weichen und flüssigen Fetten

e ttpn ü i •■.«..».

c u enthalten. Am besten wird es aus dem Olivenöl dargestellt, indem^neidet, während das Olein gelöst bleibt. Man bewerkstelligt eine

lll ese3 bis unter 0°C. abkühlt, wobei das Tripalmitin sich in fester Form' «anische Trennung beider durch Auspressen, erwärmt das Ausge-

hst

fäl

e i wobei sich wieder ein flüssiger Antheil ausscheidet, und

0« %

y ' damit so lange fort, bis der Pressrückstand bei 36°C. schmilzt.e tzt krystallisirt man aus einem Gemisch von Alkohol und Ae-

er

um.

^onopalmitin H 2 .C 32 H 3I 0 ;

111 O,-

und

Monopal-mitin undDipalmi-tia.

Di!

palmitin H. (C 3 , H 31 0 2 ) 2 )

in >Oc

a neutrale, in Wasser unlösliche, krystallinische Stoffe, ähnlich

hj t ^ r ipalmitin. Alle drei Glyceride erhält man künstlich durch Er-

q, en von Palmitinsäure und Glycerin; je nach dem Verhältniss des

. Sarins zur Säure und der Zeitdauer und Intensität desErhitzens dieL Ul

°der die andere Verbindung.

St

1

earinsäure-Triglycerid (C 3(! H 3 5 0 2 ) 3 )

Ar

Tristearin.

'md

* a rblose perlmutterglänzende Schuppen, die bei 63° C. schmelzen,beim Erkalten zu einer amorphen Masse erstarren. Unlöslich in