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2 (1862) Lehrbuch der organischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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393
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Succinyl C 8 H 4 0 4 . Pyrotartryl C 10 H 6 O 4 . 393

In f . m Kocnen von Succinimidsilber mit sehr verdünntem Ammoniak.r eieni Zustande verwandelt sich die Säure in Succinimid.

Ausser diesen Verbindungen sind noch dargestellt:"henylsuccinaminsäure: Succinylsulfophenylaminsäure:

H

C12H511

H 4 0 4

11

s 2 o 4

H

H)H NH)

3

Typus

o

'"iccinylsulphophenylamid, eine Sulfosuccinylsäure und

§ e Chor-Substitutionsderivate.

N

O,,

o,

«in

Pyrotartryl.

Nach der Radicaltheorie : Nach der Typentheorie :

C10 H 6 0 4 d 0 H 6 0 4 }

"'S sind nur wenige Verbindungen dieses Radicals dargestellt.

Pyrotartryl säure.Syn. Brenzweinsäure.Nach der Radicaltheorie: Nach der Typentheorie:

C 10 H 6 O 6 , 2 HO C,

10

11H B 0

6 ^4 n

h, r 4

Farblose

--wuse rhombische Säulen, die schon bei 100° C. schmelzen und pyrotar-p J 0° C. sieden, wobei sie theilweise in Anhydrid übergehen. Diein c ,° tartr y^ säure l° st sich in Wasser, Alkohol und Aether, und ist auch

a 'zsäure, Salpetersäure und Essigsäure ohne Zersetzung löslich.v «lit Basen bildet sie zwei Reihen in Wasser meist löslicher Salze,

Welchen die sauren leicht, die neutralen schwierig krystallisiren.k -^ie Pyrotartrylsäure ist eines der Producte der Oxydation der Se- Bildung^ y'säure mit Salpetersäure, bildet sich aber auch bei der trockenen sten""e , . "iation der Weinsäure und des Weinsteins. Um sie darzustellen,t zt man ein Gemenge von Weinstein und Bimstein allmählich in einer8 * orte i und versetzt das Destillat mit Wasser, worin die Pyrotartryl-re sich löst und daraus durch Abdampfen krystallisirt erhalten wird.