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2 (1862) Lehrbuch der organischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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299
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Cuniyl C 18 H. - Cymyl C 20 H 13 .

29!»

Cumylami n.

Syn. Cumidin.

bei

H NH )

otark lichtbrechendes öliges Liquidum von eigenthümlichem Geruch,

Biederer Temperatur erstarrend. Leichter als Wasser, darin wenig

1 ICn ! löslich in Alkohol und Äether. Siedet bei 225° C. und verharzt

er Luft. Verbindet sich mit Säuren zu leicht krystallisirbaren sauer

ea girenden Salzen.

, Das Cumidin liefert den Anilidcn und Anilen analoge Substitutions-' le »'ivate.

'I

Das Nitrocumidin C lg H 10 (NO 4 )) stellt gelbliche Schuppen

H fNH

Nitro-cumidin.

W ' fUe unter 100° C. schmelzen. Ist ebenfalls eine Salzbasis.

Durch rauchende Schwefelsäure wird das Cumol in"Uli ocumolsäure Ci 8 Hii) übergeführt, die nur in Sal-

s 2 o 4 J -

en "ekannt ist.

Sulfocumo

säure.

C y m y 1.

ür

C 2 H u

^20 "ig

I

C20H13

kol

* (| n diesem Radical, dem höchsten der Reihe, kennt man den Al-

.. °'i das Hydriir, die Ammoniakbase und einige Derivate; allein alle

die.

e Verbindungen noch ziemlich unvollkommen.

Cymylalkohol.

Syn Cuminalkohol.

Nach der Kadiealthcorie:

C, 0 H 13 0,IIO

Nach der Typcnthcurie:IC'20 Hl 8 ) r .

H '

Der Cuminalkohol stellt eine wasserhelle ölige Flüssigkeit dar von cumin-8 _ jachem aromatischem Geruch, brennendem Geschmack, bei 243° C. alkohü1,en d, löslich in Weingeist, wenig löslich in Wasser.