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2 (1862) Lehrbuch der organischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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298
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T*"

Suli'o-xylol-säure.

Nitro-sulfo-xylol-aäurc

21*8 Einatomige Alkohol- und ihnen correspondircnde Säureradical®

o P C 1(i 'H 0 )

Sulfoxylolsäure n 0 2 zeriiiessliche Krystalle.S 2 0 4 '

H}0 2

Durch Behandlung des Nitro xylols mit rauchender Schwele''säure die

1

Wi if ii- C 1(; H 8 ^N0 4 )i

JN ltrosulioxylolsaur e 11 O.j

8 2 0 4 S "

H }0,nur in den Salzen bekannt.

C u m y 1.

Cis H]i

C-is Hu

1

Von diesem Radical sind ebenfalls nur wenige Verbindunsen " e 'kaniit: das Hydriir, die Ammoniakbase und einige Derivate.

'luv.

[

Nitro-camol.

Binitro-cumol.

C u m y 1 was s e rs t off.Syn. Cumol, Cumen.

Nach der Kadicaltheorie : Nach der Typentheorie ■

l

C 18 H I2 CigHuj

H |

Farbloses, angenehm aromatisch riechendes Liquidum, bei 101'siedend, im übrigen sich den ihm homologen, bereits abgehandelten 1')"drüren der Gruppe vollkommen analog verhaltend.

Das Cumol ist im leichten Steinkohlentheer, im Oel des rohen Hol'''geistes, im Holztheer, dem Erdöl von Burmah enthalten, und bildet si causserdem bei der Destillation der Cuminsäure mit überschüssigem K a '

Durch Behandlung mit Salpetersäure geht das Cumol in1

Nitrocumol 18 10 ^ „ 4, | über, eine schwere ölige Flüssigk el '

die sich durch reducirende Agentien in Cumidin verwandelt.

Durch ein Gemisch von Salpeter-Schwefelsäure bildet sich aus de' 1

Cumol das

i

Binitrocumol - C 18 H 9 (N0 4 ).J welches durch SchwefelaW«' 0

h|

nium in Nitrocumidin übergeführt wird.