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Zusammensetzung organischer Verbindungen. 7
i als dieses bei anorganischen Verbindungen der Fall zu sein pflegt,viele organische Verbindungen zersetzen sich schon bei einer Tem-peratur von 120 — 130°. Die leichte Zersetzbarkeit vieler organischerroindungen ist am Ende auch Ursache, dass wir durch Behandlungnatürlich vorkommenden organischen Stoffe mit den verschiedenstengentien eine so grosse Zahl neuer organischer Verbindungen darstel-len können.
Andererseits aber darf nicht verschwiegen werden, dass auch viele
'gaiiische Verbindungen mehr oder weniger leicht zersetzbar sind,wir p •
erinnern nur an den Chlorstickstoff, Jodstickstoff, die Oxyde des
lors , Stickstoffs und der edlen Metalle, die Stickstoffmetalle u. a. m.
~ le leichte Zersetzbarkeit ist daher wohl eine Eigenschaft vieler
, nis cher Verbindungen, keineswegs aber eine ausschliessliche
ar akteristische Eigentümlichkeit derselben.
-Nach dem Angeführten kann es nicht geläugnet werden, dass der Koh-
^ °"gehalt und die aus dem Kohlenstoffgehalte als Consequenz folgende
re nnlichkeit der organischen Verbindungen das einzige all-
ln gültige und durchgreifende Unterscheidungsmoment darstellen, und
m an also die organischen Verbindungen mit gutem Rechte als Koh-orlverbindungen definiren kann. Allein es wäre ungerecht, in Abredeetl zu wollen, dass diesen Kohlenstoffverbindungen ein Typus aufge-bt sei, der um so deutlicher hervortritt, je complexer ihre Zusam-ns etzung ist, unc i um so me hr verblasst, je einfacher sie wird.
Den organischen Verbindungen im engeren Sinne, welche unmittel-e -^estandtheile der thierischen Gewebe sind, fehlt kein einziges derMer kmal e
z ufül lr
' e i die man als für organische Verbindungen charakteristisch an-
^ en pflegt. Sie enthalten ihre Bestandtheile zu mehreren, ja vielen>,.. 1Yc "enten, sie lassen sich unmittelbar aus ihren Elementen nicht. J ch darstellen, und sie sind endlich sehr leicht zersetzbar. Bei vie-
zel D en einfacher constituirten Verbindungen fehlen allerdings ein-dieser Merkmale, und dieselben können daher wohl zur Erläute-fül b 6r g enscna ften ausgeprägterer Formen, nicht aber zur Durch-
8 v on Fundamentalunterscheidungen dienen.Kol ^ organiscne Chemie wäre sonach die Chemie der Verbindungen desStoffs. Wollte man streng systematisch verfahren, so müsste man01 ganischen Verbindungen beim Kohlenstoff abhandeln, und es gäbenur eine Chemie. Es geschieht, wie bereits im ersten Bande die-erkes angeführt wurde, nur aus Zweckmässigkeitsgründen, wenne Chemie in zwei Hauptabschnitte theilt: in eine unorganische und"''gallische Chemie. _
ini ztere ist wieder allgemeine theoretische organische Che- Eiutheilung
theil' UI an S ewan dte. Da viele organische Verbindungen Bestand- nfschen*"ze u t der 1>flanzen und Thiere sind, hier durch den Lebensprocess er- (!homic -e j n , er den, und im Organismus vielfach ineinander übergehen, da.er wichtigsten vitalen Functionen: der Stoffwechsel, sich vielfach
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