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Einleitung.
Keine or-ganischeVerbin-dung istunmit-telbaraus ihrenim freienZustandezusam-menge-brachtenElementendarstell-bar.
Sie zeigenwenig Be-ständig-keit inForm undMischung.
Summe ihrer Aequivalente meist eine gerade Zahl darstellt. So ist mFormel der Hippursäure
C 18 HjN0 610jene des Nicotins C 10 H 7 N
8jene des Leucins C 13 H 13 N 0 4
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u. s. w.
Bereits weiter oben wurde auseinandergesetzt, dass wir unzähho 1organische Verbindungen künstlich darstellen können, und wir vermögtin der That auch natürlich vorkommende, zunächst durch den Leben''process erzeugte oft auf mehrfache Weise in unseren Laboratorien küns 1 'lieh zu erzeugen, ja wir können selbst aus rein anorganischen Stoff 6 'organische darstellen. Allein es ist kein Beispiel bekannt, dass man eiOorganische Verbindung unmittelbar aus ihren im freien Zustandzusammengebrachten Grundstoffen dargestellt hätte. Wir köim 6 'z. B. Schwefelverbindungen der Metalle, Chlorverbindungen der Wtalle, Verbindungen der Salzbildner mit gewissen Metalloiden, endli 6viele Oxyde unmittelbar aus ihren Bestandteilen willkührlich e ' -zeugen, indem wir die betreffenden Elemente ohne weitere Vermittelt)*bei gewöhnlicher oder bei höherer Temperatur auf einander einwirk e 'lassen, allein organische Verbindungen sind auf diese Weise noch niß»dargestellt. Die Formel des Traubenzuckers ist C 12 H 12 0 12 . Wenn* 172 Gewichtstheile Kohle, 12 G-ewichtstheile Wasserstoff und 96 GewicM 8 'theile Sauerstoff unter allen erdenklichen Bedingungen im freien Zustafl"'zusammenbringen, so erhalten wir keinen Zucker, und ebenso wenig e" 1 'andere organische Verbindung auf ähnliche Weise. Es ist gewiss, da*wir auch viele anorganische Verbindungen nicht auf directe Weise dSlstellen können, und es zu ihrer Bildung oft nöthig ist, die Elemente istatu nascenti auf einander wirken zu lassen, allein das entkräftet ni<*!die Thatsache, dass bei organischen Verbindungen kein einziges Beisp' 6einer künstlichen Darstellung auf directe Weise durch einfache chemisch'Einwirkung der freien Grundstoffe auf einander bekannt ist.
Als eine weitere Eigentümlichkeit organischer Verbindungen «iman ihre geringe Beständigkeit, ihre leichte Zersetzbarkeit angefiib''was man auch wohl einen labilen Schwerpunkt ihrer Bestandtheile nanD<*In der That zersetzen sich viele organische Verbindungen sehr leicht, J'manche schon ohne alle äussere Einwirkung in Folge von in ihnen seil 1 -"liegenden Bedingungen; Gährung, Fäulniss, Schimmelbildung, Verwesn' 1 'sind Beispiele scheinbar ohne äussere Einwirkung vor sich gehender 1$Setzungen organischer Stoffe. Ebenso werden organische Verbindung 6 ' 1in der Regel auch viel leichter durch die Einwirkung der Wärme z eI '