ist ein sehrempfindli-ches Rea-gens aufPhosphor-säure.
Molybdän-sauresBleioxyd.Gelbbleierz.
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Metalle.
Die Auflösung des molybdänsauren Ammoniumoxyds durch Röstenvon fein zerriebenem Molybdänglanz (Schwefelmolybdän) und Digestionmit Ammoniak dargestellt, verhält sich gegen Phosphorsäure in sehrcharakteristischer Weise, und wird als das empfindlichste Reagens aufletztere Säure angewendet, besonders dann, wenn die Phosphorsäure insaurer Lösung nachgewiesen werden soll.
Setzt man nämlich zur Auflösung des molybdänsauren Ammoniaksetwas Salzsäure, so bildet sich ein Niederschlag von Molybdänsäure, dervon mehr Salzsäure zu einer farblosen Flüssigkeit gelöst wird. Bringtman nun eine Phosphorsäure haltende Lösung hinzu, so färbt sich dieFlüssigkeit gelb, und scheidet beim Erwärmen einen schön gelben Nieder-schlag ab, der Molybdänsäure, Ammoniak und sämmtliche Phosphorsäureenthält. Man kann sich daher dieses Verhaltens auch zur Trennung derPhosphorsäure bedienen.
Molybdänsaures Bleioxyd. Dieses Salz findet sich in derNatur als Gelbbleierz: PbO,Mo0 8 , in schön gelben tetragonalenKrystallen, oder bräunlich gelben derben Massen.
Von den übrigen Verbindungen des Molybdäns mit Schwefel, Chloru. s. w. ist das Schwefelmolybdän: Mo S 2 , das verbreitetste Molyb-dänerz: der Molybdänglanz; das Sulfid M0S3 ist eine Sulfosäure.Mit Chlor bildet das Molybdän ein Chlorür und ein Chlorid; beidesind feste, sublimirbare Körper und werden durch Wasserstoff in starkerGlühhitze zu Metall reducirt. Auch eine Stickstoffverbindung des Molyb-däns ist dargestellt.
Chrom.
Eigen-schaften.
Symb. Cr. Aecj. 2G,2. Speoif. Gewicht G,8.
Die Eigenschaften des Chroms zeigen, je nach seiner Darstellungs-weise, einige Verschiedenheiten.
Durch Kohle bei sehr hoher Temperatur aus seinem Oxyde reducirt,ist es ein stahlgraues, ausserordentlich strengflüssiges, nur bei der Hitzeder Deville'schen Gebläselampe, und zwar schwieriger wie Platinschmelzbares Metall, welches eine sehr bedeutende Härte besitzt undGlas schneidet. Auf diese Art reducirt, wird es von Salzsäure sehr leichtaufgelöst, von Schwefelsäure aber wenig und von Salpetersäure gar nichtangegriffen.
Durch Reduction des Chromchlorids mittelst schmelzenden Zinksgewonnen, ist es ein hellgraues aus kleinen rhomboedrischen Chromkry-stallen bestehendes Pulver, welches an der Luft erhitzt, gelb und blauwie Stahl anläuft, und allmählich sich mit einer grünen Schicht vonChromoxyd bedeckt, im reinen Sauerstoffgase aber unter Funkensprühenbeim Erhitzen verbrennt; Salzsäure löst es leicht auf, ebenso Schwefel-