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Metalle.
Fig. 158.
"Nachdem das G-emisch von Chlorkalium und Chlormagnesium in die-sem Tiegel geschmolzen ist, setzt man einen Deckel auf, durch welchendie aus Gaskohle gefeilten Polenden in der Art gehen, dass dieselben indie beiden Abtheilungen des Tiegels und das darin geschmolzene Gemischreichen. Die Einrichtung versinnlicht Fig. 159.
Wie aus der Abbildung ersichtlich ist, giebt man dem negativen Poleeine treppenförmig eingekerbte Form, wodurch bezweckt werden soll,
dass das reducirte Metall an diesenEinschnitten sich festsetze und dadurchverhindert werde, an die Oberflächeder geschmolzenen Flüssigkeit zusteigen, denn wenn letzteres stattfin-det, so verbrennt das Magnesium so-gleich. Doch wird durch diese Ein-richtung dieser Uebelstand nicht voll-ständig vermieden. Die elektrolytischeDarstellung, des Magnesiums führt ausdiesen Gründen einen grossen Verlust mit sich. Nach dem Erkalten fin-det man die Magnesiumkügelchen beim Zerschlagen des Kuchens in dem-selben überall eingewachsen.
Die elektrolytische Darstellung des Magnesiums eignet sieh übrigenszu einem Collegienversuche, und kann in nachstehender Weise auch in einemsogenannten kölnischen Pfeifenkopfe ausgeführt werden: Man spannt sel-ben, wie Fig. 160 versinnlicht, in einen Halter, füllt den Kopf mit Chlor-
Fig. 160.
magnesium - Chlor-kalium, schmilzt die-ses, und bringt nunin selben durch dasPfeifenrohr eineStricknadel, die mitdem einen Poldrahtein Verbindung steht,während man denandern P 0 1, aus ei-ner Kokesspitze be-stehend , durch dieMündung des Kopfesin das geschmolzene
Chlorür einsenkt.Nach dem Erkaltenfindet man kleine
Magnesiumkügel-chen in die Salzmasse
eingesprengt, dergrösste Theil des Magnesiums aber verbrennt bei diesem Experimente.