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Kurzes Repetitorium der Bakteriologie : [Methode, Verfahren und Technik, sowie Systematik der pathogenen Mikroorganismen] als Vademecum für Studierende und praktische Aerzte
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Schälohen so viel Wasser hinzugesetzt, bis die Lösung eine Madeira-farbe angenommen hat.

Säurelösungen zum Entfärben.

Salpeter - Salz - Schwefelsäure in ca. 25%ig en wässrigenLösungen.

Essigsäure in '/,—1 %iger Lösung.

Saurer Alkohol.

Salpetersäure 1 TlieilAlkohol 10 Theile.

Allgemeines über die Färbung der Bakterien.Färbung der Deckglaspräparate.

Auf ein reines Deckglas bringt man die zu untersuchendeCultur oder Flüssigkeit mittelst einer Platinnadel. Man legt einzweites Deckglas darauf und verreibt fein zwischen den beidenDeckgläschen. Mau zieht die Deckgläser von einander und lässtsie eine Weilt: an der Luft trocknen, worauf mau sie dreimal durchdie Flamme zieht. Dann giobt man entweder die Deckgläser in Uhr-sehälchen, in welchen sich der betreffende Farbstoff befindet, odermau bringt mittelst Pipette den betreffenden Farbstoff auf dasDeckglas und lässt ihn darauf 1—5 Minuten. Man spült dann inWasser ab, lässt wieder an der Luft trocknen und schliesst inBalsam ein.

Isolirte Färbung der Bakterien.

Nach Gram.

Um mit Sicherheit behaupten zu können, dass man thatsäch-lioh die Bakterien gefärbt hat und nicht etwa Kcrndotritus, Plasma-körnungen und die sogen. Mastzellen (Ehrlich), die sich alleebenfalls mit Anilinfarben gut tingiren, bedient man sich derisolirten Bakterienfärbung, die darauf beruht, dass man farbstoff-entziehende Substanzen einwirken lässt, die die nichtbakteriellenBestandtheile des Präparates vollkommen entfärben, ohne zugleichdie Bakterien zu entfärben.

Nach Gram verfährt man dabei folgendormaassen:

I