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Die Kohlehydrate.
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*it Oxalsäure oder Weinsäure. Sie entsteht auch durch Kochen mit■^-meralsäuren, aher diese sind nicht geeignet, um sie darzustellen, denn,*enn man mit Mineralsäuren, z. B. mit verdünnter Schwefelsäure länger*°oht, ändert sich diese lösliche Stärke weiter in einen Körper um,^ er sich mit Jod nicht blau, sondern roth färbt, und welcher den Namenüe xtrin führt. Er führt den Namen Dextrin, weil er die Polarisations-°bene nach rechts dreht. Es ist dies keine ihm besonders zukommende^genschaft: es dreht auch die lösliche Stärke, es dreht auch ein Theilr. ei 'Zuckerarton die Polarisationsebene nach rechts; aber als man diesenKörper zuerst näher untersuchte, fiel sein starkes Drehungsvermögenlach rechts hin auf, und deshalb hat man ihm den Namen Dextrin8 e geben. Dieses Dextrin hat die Eigenschaft eines Gummi, es löst sich^Wasser zu einer klaren, im concentrirten Zustande klebrigen Flüssig-st auf und wird deshalb auch in der Industrie als Surrogat für Gummi^braucht, als Mittel zum Appretiren. Es hat einen faden Geschmack^ e das Gummi, es wird wie das Gummi durch Alkohol und auch durch^sessig aus seinen wässerigen Lösungen herausgefällt u. s. w. Es wird111 den technischen Gebrauch in verschiedener Weise dargestellt. Ehef r jetzt am meisten verbreitete Process der Dextrinfabrikation, bei demle Stärke mit 5 bis 10 pro Mille Kiesclfluorwasserstoffsäurc angesäuertVll 'd, in Gebrauch kam, ward es zuerst einfach durch Posten der Stärkear gestellt: das war das Dextrin, das für gewöhnlich in den Handeli ara un( j zum Appretiren gebraucht wurde. Es ward die Stärke entweder11 Trommeln, ähnlich denen, welche man zum Kaffeebrennen braucht,. ÜQt in andern Vorrichtungen geröstet, bis sie sich bräunte und bis sie11 Wasser löslich ward. Dieses Dextrin war ein Gemenge aus Cellulose,1s Erythrogranulose, aus löslicher Stärke und aus Dextrin. Da es nochgrosse Mengen von löslicher Stärke enthielt, so färbte es sich in dere gel in seinen wässerigen Lösungen mit Jod blau oder violett. Reiner^ ar ein anderes Dextrin, welches in Frankreich nach der Angabo vona yen bereitet wurde. Man rührt zuerst die Stärke mit kleinen Mengenoti verdünnter Salpetersäure zu einem Brei an und formt daraus flacheJüchen: diese werden getrocknet und, nachdem man sie zerkleinert,'Jbwach geröstet. Wenn Sie solches Dextrin mit sehr verdünnter Jod-°sung (man wendet für alle diese Versuche am besten eine Lösung von°Q in reinem Wasser an) versetzen, so sehen Sie, dass es sich schönot b färbt. Je reiner das Dextrin ist, je mehr es von löslicher Stärke, ei ist, um so mehr färbt es sich roth, je mehr lösliche Stärke noch*i'in enthalten ist, um so mehr färbt es sich violett. Diese Farben*Uen aber bei Gemengen von Dextrin und löslicher Stärke verschieden! ls > je nachdem man viel oder wenig Jod hinzusetzt. Wenn man sichln e Lösung von Jod in destillirtem Wasser bereitet, und davon zu einemeinenge von Dextrin und löslicher Stärke hinzusetzt, so färbt sich zuerst
' e Flüssigkeit rein blau: wenn man aber dann mit Wasser weiter ver-
r Ur >t, so dass das Blau blass wird, und setzt nun noch einen Tropfen
0c Uösung hinzu u. s. w., so kommt man zuletzt an einen Punkt, wo in
, j* blassblauen Flüssigkeit auf Zusatz der Jodlösung nicht mehr eine
aue , sondern eine rothe Wolke entsteht. Das beruht einfach auf Fol-
» e ödem: Die lösliche Stärke hat eine viel grössere Verwandtschaft zum
01 als das Dextrin: so lange also wenig Jod da ist, nimmt die lösliche
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