lösung, ,(Jramffl J° a p
entlieh S<reines" j
•hend, ^ /{iung von .t Wasser
y
, ^
: y
■ ;ii"
3rn en, , e ,ii
iddsq^'j. Jod<,iin eiü cl " -! -g t ,H
Jodwasserstoff
239
n - Nach neueren Untersuchungen schien es fast, als ob Spuren vonerall vorkämen, denn man wollte es im Kegenwasser, im Brunnen-
Per ' m Vle len Süsswasser- und Landpflanzen, in Flüssen, im Thierkör-g ' amentlioh in der Milch und im Harne (ohne vorgängigen ärztlichenIw Uc ' 1 desselben), ja sogar in der atmosphärischen Luft gefunden ha-z Ur ^ haben sich diese Angaben zum grossen Theile auf Irrthum'1s ßi en lassen. Das Jod wird bei ärztlichem Gebrauche sehr rasch"iiil ., au fgenommen und lässt sich daher sehr bald in allen Secreten
üx
An
creten, namentlich im Harne, mit Leichtigkeit nachweisen.
-i Wendung. Das Jod ist ein sehr geschätztes Arzneimittel, na- Anwea UeV, S e gen Kropf und Drüsenanschwellungen überhaupt, und spielt
h gewisse seiner Verbindungen in der Photographie eine sehr
"ge Rolle.
IM ars tellung. Das Jod wird im Grossen fabrikmässig dargestellt, Darstelluni*Wl War aus c ' em beim Verbrennen der Seepflanzen hinterbleibendeng e nr ö°kstande, der in Schottland Kelp und in derNormandie Varekd e > wird und früher aus diesen Ländern für die Sodagewinnung inVi anae l gebracht wurde. Diese Asche enthält reichliche Mengen von?s t allej 1) namentlich Jodkalium, Jodnatrium und Jodmagnesium undl a daraus das Jod gewonnen, indem man dieselbe mit Wasser aus-
d e * ,' le Lösung bis zur Ausscheidung der schwerer löslichen Salze con-\< tt; ' und in die das Jod als Jodnatrium und Jodkalium enthaltende1? . er Wge vorsichtig Chlorgas einleitet. Das Chlor setzt das Jod inal) 6l *' welches sich in Gestalt eines schwarzen, pulverigen NiederschlagsQu z ' Ein Ueberschuss des Chlors ist zu vermeiden, da sich sonstt ei ,i r J°cl bildet. Ein anderes Verfahren besteht darin, die Varek-Mut-? e nait Salpetersäure gelinde zu erwärmen :2 (HNO«) + NaJ = NaNO e + N0 4 + 2 HO + J.
(Ji le grösste Menge des in den Handel kommenden Jods wird iner uourg und Glasgow bereitet.
in j Sc liichtliches. Das Jod wurde von Courtois in Paris 1811 Gesohieht-
UQ.. t\t . liches.
ejp. Mutterlauge des Varek entdeckt, von Gay-Lussac aber als einK , 'übliches Element erkannt. Seinen Namen erhielt es von derSe iues Dampfes, von dem Griechischen icodrjg, veilchenblau.
Verbindungen des Jods.
Nl 1" S6 * nen Verbindungen folgt das Jod genau dem Typus des Chlors verbin-n u , r °ms. Die grösste Verwandtschaft zeigt es zum "Wasserstoff und aes'jods*»* Metallen.