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Metalloide.
Mengen von Jod mit dunkelbrauner Farbe auf. Eine Auflösung'' fin 30 Gramm Wasser 1,875 Gramm Jodkalium und 1,25 Gramm J° uhält, ist bei den Aerzten unter dem Namen Lugol's JodauflösU Jkannt. Auch Wasser, welches Salze überhaupt enthält, wie namentlich ,,und salpetersaures Ammonium, löst Jod reichlicher auf, als reines ,Die rein wässerige Auflösung des Jods wirkt nicht bleichend, '' j,;sich aber allmählich, ähnlich dem Chlorwasser, unter Bildung v01 ^wasserstoffsäure. Bei niederer Temperatur giebt Jod mit W* 88Hydrat. _ $
In Alkohol und Aether löst sich das Jod mit Leichtigkeit ft u ' J
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Jod löst sichin Schwe-felkohlen-stoff mitprachtvollvioletterFarbe,ist in sei-nem chemi-schen Ver-halten demChlor undBrom ana-log, abervon schwä-cheren Affi-nitäten,
und giebtmit Stärkeblaue Jod-stärke.
Vorkom-
iobei''
Lösungen führen den Namen Jodtinctur und besitzen einebraune Farbe. Sehr gute Lösungsmittel für Jod sind ferner CW , _$und Schwefelkohlenstoff. Letzerer löst es mit höchst inte' ^schön violetter Farbe auf: diese Färbung tritt auch bei der e .*sten Spur noch deutlich ein, und es wird dadurch der Schwel elstoff zu einem sehr empfindlichen Reagens auf Jod. , . $
In seinem chemischen Charakter verhält sich das Jod ahn' 1 JChlor und Brom. Es verbindet sich direct mit Phosphor, Sch'«' e .,,<:mit den Metallen. Die Jodmetalle sind zuweilen von ausg eZ „^schöner Färbung. Auch zu Wasserstoff verhält es sich analog & eund Brom. Doch sind seine Affinitäten im Allgemeinen schwä cdie der letztgenannten Elemente, und es wird daher aus seiD e .,,,"bindungen mit Metallen und Wasserstoff durch Chlor undBr 0 " ..^schieden. Umgekehrt dagegen treibt das Jod Brom und Chlor ^ j^Sauerstoffverbindungen aus. Stärkemehl wird dadurch intens agefärbt. Eine geringe Menge Jod reicht hin, um eine grosse - •, ■Stärke blau zu färben, und es ist daher die Stärke ein sehr empß 1 ^JReagens auf Jod, d. h. ein sehr empfindliches Mittel zu seiner Ei* e . .4
Vorkommen. Obgleich das Jod auf der Erde nur in S ^ AMengen vorkommt, so gehört es doch zu den verbreitetsten ' i0 j$Es findet sich nämlich, meist an Metalle gebunden, theils viell« 0 J
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frei, Chlor und Brom begleitend, im Meerwasser und daher sin allen See- und Strandpflanzen, namentlich Fucusarten und - fAlgen, insbesondere auch dem irländischen Perl-Moos ode 1 ' ,igheen: Chondrus crispus, und imWurmmoose: Helmmtochorto»' ^fin Seethieren: dem Badeschwamm, Seekrebsen, SeesternenFischen, auch in dem Thrane derselben, wie dem LeThrane von mehreren Gadusarten, durch Auspressen der Leb er g/Thiere gewonnen. — Jod findet sich in den meisten sogenannte" ^quellen, auch hier Chlor und Brom begleitend und an Metalle g e , Je i'in sehr bemerkenswerther Menge, namentlich in der Adelheids"! 11 ^Oberbaiern und dem Mineralwasser von Hall in Oesterreich. J° , ? |! 'ferner nachgewiesen in mehreren Mineralien, so namentlich in elB i' 1 'bererze von Albarodon in Mexico, in einigen schlesischen Zinket cff j]iPhosphorit von Ambere; in der Obernfalz, ia soaar im Torf und
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