Das- Bromist ein
heftiges Gift
and wirkt
bleichend.
232 Metalloide.
tili''Dampf verwandelnd, welcher mehr als fünfmal schwerer ist als atB> ' .,rische Luft. Auch bei gewöhnlicher Temperatur besitzt das Bro® , (sehr bedeutende Dampftension und verflüchtigt sich daher sehr rflrothgelben Dämpfen.
Das Brom ist ein heftig wirkendes Gift,wirkt ähnlich dem Chlor, nur etwas schwächer; es wirkt ferner eO e ■.zersetzend auf die meisten organischen Substanzen und besitzt au" ^chende Eigenschaften. Der Grund dieser Wirkungen ist derselbe n ^der analogen Wirkungen des Chlors, mit dem das Brom in sein 610
Sein Dampf einge»^
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GegenMetalloideund Metalleverhält essich ana-log demChlor, be-sitzt aberseil wachereAffinität.
Vorkom-men.
zen Verhalten die grösste Aehnlicbkeit darbietet: die grosse Ve r " ^schaff nämlich des Broms zum Wasserstoff, welchen es den org 9 '
Substanzen entzieht, damit Bromwasserstoffsäure, bildend. , [/
Das Brom ist in Wasser ziemlich schwer löslich. Die wässern J
sung ist gelbroth und wird am Lichte unter Bildung von Brom«' aS jjl
ganz analog dem Chlorwasser zersetzt. Mit Wasser von einer TeroP J/unter + 4° C. in Berührung, bildet es, wie das Chlor, ein rothes, * ' J
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linischesHydrat, welches erst bei-(-15° bis 20° C. zersetzt wird und jibeständiger ist als das Chlorhydrat. Seine Zusammensetzung lSmit Sicherheit festgestellt, doch wahrscheinlich ist es: Br -f~ 1^ . d»»
Gegen Metalloide und Metalle verhält sich das Brom genau * ,;•Chlor, nur ist zu erwähnen, dass die Affinitäten des Broms im AWo *nen schwächer sind als die des Chlors, so dass das Brom aus de" , ,metallen und der Bromwasserstoffsäure durch Chlor ausgetrieben ' p i
Mit Stärkemehl bildet es eine orangerothe Verbindung, die 1> Jskennung des Broms in einzelnen Fällen benutzt wird. Von Alk"' 1 , , jlfAether sowie von Schwefelkohlenstoff wird das Brom leichter aufg eJvon Wasser. $
Vorkommen. Das Brom gehört zu den selteneren Elenien* „[serer Erdoberfläche. Frei findet es sich in der Natur gar nicht' ,,;.an gewisse Metalle gebunden, und meist Chlor und auch wohl J°" L |i#tend, im Meerwasser, in allen Soolquellen, in gewissen Mineral 1 ! \inamentlich in nicht unerheblicher Menge in der Adelheids«!^ aOberbaiern, in der Kr euznacher Salzsoole, in der grösste» >■ m)übrigens wohl im Wasser des Todten Meeres; Brom ist ferner g e Jiim englischen Steinsalze, in einem mexicanischen Silbererze, in " e ,| isten Seepflanzen und Seethieren, in den Steinkohlen, ja in Spuren yim Trinkwasser und im normalen Menschenharn vorkommen, wel" ütere Angaben jedoch noch weiterer Bestätigung bedürftenDarstellung. Darstellung. Man kann das Brom in
winnen, wie das Chlor, nämlich durch Ervvärmen eines Geruis clieP jjiBromnatrium, Mangansuperoxyd und Schwefelsäure. Der Vorg a ^fhierbei genau derselbe, wie jener bei der Darstellung des Chlors aUS jpgansuperoxyd, Chlornatrium und Schwefelsäure. — Im Grossen V\ $Brom direct aus den Mutterlaugen gewisser Salinen, so nainent« ^Kreuznacher — der Flüssigkeit nämlich, welche nach dem AustoT 6
ganz analoger " e ^„
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