Chlor und Schwefel. — Schwcfelchlorür.
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j '■ Kann bei -f- 70° C. unzersetzt destillirt werden, bis auf etwa Der explo-
"6 0 O oV, .. . -j f iii ir 11 i n i , sivste aller
u - aber erwärmt, mit furchtbarem Knall und Zersehmet- Körper.. 8' selbst gusseiserner Gefässe explodirend, indem sie da-
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^ x hre Bestandtheile zerfällt. Diese gefährliche Verbindung wird
' u pt durch die verschiedensten und unbedeutendsten Veranlassungen
n a , le "iger Explosion zersetzt, ja zuweilen sogar von selbst, ohne äussere
\ x , eiSD are Veranlassung. Die Körper, die durch blosse Berührung die
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"HiiisL, Ser Engere Zeit aufbewahrt, zersetzt sich der Chlorstickstoff
n des Chlorstickstoffs zur Folge haben, sind vorzugsweise Phos--•• sauerstofffreie Phosphorverbindungen. Selen, Arsen, Kali, Ammo-
Ui '
möl, Fischthran, Baumöl, fette Oele, Terpentinöl, Cautchouk.ir Wasser 1
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ohne Explosion in salpetrige Saure und Chlorwasserstoff-
°*ttre.
„. , I)a rstellung.
Der Chlorstickstoff bildet sich nicht direct durch Darstellungare Vereinigung seiner Bestandteile, sondern durch Einwirkung'eitpf U1 ° r au ^ Ammoniak. Ueberall da, wo Chlor in eine Flüssigkeit ge-Clil " ' welche Ammoniak oder ein Ammoniaksalz enthält, kann sichiiM e kstoff bilden, ein Umstand, der nie ausser Acht gelassen werdenArn' namentlich bei der Bereitung des Stickstoffs aus Chlor und
g i;i tlla k wohl ins Auge zu fassen ist (vergl. S. 119). Damit sich übri-ger! ,CUS ^ n ' cv un( l Ammoniak Chlorstickstoff bilden kann, müssen auf 1%\, , Un S s gewicht Ammoniak nicht weniger als 6 Verbindungsgewichteei n wirken, denn:
NH, + 6C1
D e
iHCl + NC1„.
er Chlorstickstoff wird durch Einleiten von Chlorgas in eine bisIN l| Wa 3 °° < -'- erwärmte Lösung von Salmiak (Chlorammonium) dar-
NH 4 G1 -f- 6C1 = 4HC1 + NCJ,.
Chlor und Schwefel.
Chic
'% • r Un( l Schwefel verbinden sich mit einander in mehreren Ver- Chlor andnie . . en Un d zwar auf directem Wege durch unmittelbare Vereinigung.
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*icht:
J gste dieser Verbindungen ist:
Schwefelchlorür.
W, cis 2 eis
W. Uun gsgewichtsformel.
I; "v,'"'j lnn gsgewicht = 67,5.
es Dampfes, Wasserstoff = l): 33,75, Specif. Gew. (atmosph. Luft == 1):2 >30. Proc. Zusammensetzung: CMor 52,6, Schwefel 47,4.
Atomistische Molekularformel.
Molekulargewicht = 67,5. Volumgewicht (specif.
tut;
i;
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tn gell)e, an der Luft heftig rauchende und höchst unangenehm Eigen-
end
riechende Flüssigkeit von 1,687 specif. Gew. Bei 138°C.
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