LiquiderChlorwas-serstoff.
WässerigeChlorwas-serstoff-säure oderSalzsäure.
Das Chlor-wasser st off-gas wirddurch ge-wisse Me-talloxydeund Metalleunter Bil-dung vonChlormetallzersetzt.
Eigenschaf-ten der
wässerigenSalzsäure.
210 Metalloide.
Das Chlorwasserstoffgas gehört zu den coercibeln Gasen, dod 1 j/es eines Druckes von 30 bis 40 Atmosphären, um dasselbe zu ein elosen, das Licht stark brechenden Flüssigkeit zu verdichten. % , ^
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Das Chlorwasserstoffgas ist durch seine ausserordentliche L ös A , „j-in Wasser ausgezeichnet. Ein Volumen Wasser löst nämlich bei
760 mm Barometerstand nicht -weniger als 405,2 Volumina Chlorvvass^gas auf und die Absorption erfolgt mit so grosser Schnelligkeit, .^einen, mit diesem Gase gefüllten Cylinder, den man mit seiner J» „junter Wasser bringt, letzteres gerade so wie in einen luftleere 0stürzt. _ qtl f
Die Auflösung des Chlorwasserstoffgases in Wasser stellt ^] e Jnannte Salzsäure dar, von der weiter unten noch die Rede s eI
t sei'""Die grosse Löslichkeit des Gases in Wasser ist auch der Gru° u 1
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Rauchens an der Luft. Indem nämlich das Gas in der Luft aut J
dampf trifft, verbindet es sich mit diesem, zu sogenanntem Bläsch eI) j,+
Der Grund des Rauchens ist daher hier derselbe, wie bei der ra uC ,;
Schwefel- und Salpetersäure. In vorher getrockneter Luft
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Chlorwasserstoffgas keine Nebel. Von gewissen Metalloxyden *^j|Chlorwasserstoffgas in der Weise zersetzt, dass der Sauerstoff der , ;oxyde mit dem Wasserstoff des Chlorwasserstoffs Wasser bildet, * Jdas Chlor des letzteren sich mit dem Metalle zu einem ChlorW 6 ** j
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einigt. Es verhält sich demnach wie eine wahre Säure,ist, wenn wir mit M ein beliebiges Metall bezeichnen:
MO -f HCl = MCI 4- HO.
Wässerige Chlorwasserstoffsäure, Salzsäure (der N alDsäure rührt von ihrer Bereitung aus „Salz" her). Die Auflös 0 ■ ^Chlorwasserstoffgases in Wasser führt den Namen Salzsäure odei'
Dieselbe stellt im rei«
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wasserstoffsäure, Acidum muriaticum. jjieseibe stem im im-stande eine farblose, an der Luft rauchende, stechend riechende ° _ j,sauer schmeckende Flüssigkeit dar, welche ätzend wirkt. T>i eKälte gesättigte Auflösung des Chlorwasserstoffgases in Wasser zspecifisches Gewicht von 1,21. Wird dieselbe erwärmt, soreichlich Chlorwasserstoffgas, wobei der Siedepunkt beständig steig ^j
er 110° C. erreicht hat. Dann bleibt er constant, und es destü 111 y
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Säure über, welche ein specifisches Gewicht von 1,10 zeigt undNormalluftdruck noch 20,2 Proc. Chlorwasserstoffgas enthält,sammensetzung der Säure ist aber für jeden anderen Druck ein eEine Säure von 1,10 specif. Gewicht raucht nicht an der Luft, uDsonach das Rauchen eine, nur der gesättigten Auflösung zuk° nl |, ; r'Eigenschaft. Die wässerige Salzsäure, eines der in der Chemie afigsten angewandten Reagentien, besitzt alle jene Eigenschaftenals für die sogenannten Säuren charakteristische ansieht. Siestark sauer, wirkt ätzend und röthet Lackmus energisch, sie ne u jferner die stärksten Basen vollständig. Die Neutralisation erfolg
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