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1 (1871) Lehrbuch der anorganischen Chemie für den Unterricht auf Universitäten, technischen Lehranstalten und für das Selbststudium
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Schwertige Säure.

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Leitet man aber ein Gemenge beider Gase durch eine glühende,at >W i sc ^ Walnm gefüllte Röhre, so vereinigen sie sieh zu Schwefelsaure-re , ' Ebenso nimmt die schweflige Säure in wässeriger Lösung sehrSühf. ! tters toff auf und verwandelt sich dadurch in eine verdünnte Auflö-

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efelsäure. Auch durch andere Oxydationsmittel wird die

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J 0 j . l " e Säure in Schwefelsäure übergeführt, so durch Salpetersäure,

sau e ' gewisse Metalloxyde. Bleisuperoxyd mit dem trockenen Gase zu-

U| e j , Sebracht, erglüht von selbst und wird zu weissem schwefelsaurem

Spt ■ ° 2 + S, 0 4 = Pb, S, O s ). Die schweflige Säure ist über-

b\ u , ltles der kräftigsten Desoxydations- oder Reduktionsmittel.

felwo.. assers toff in statu nascendi dagegen verwandelt sie sich in Schwe-

Di:

»Stoff.

e schweflige Säure bildet mit den Basen die sehwefligsauren Salze!><w ? Var s °hhe, die 1 Verbindungsgewicht, und solche, die 2 Verbindungs-Ij ■ 6 Metall enthalten; sie muss demnach 2 durch Metalle vertretbared &r , ^genanntes Hydrat enthalten; zwar ist letzteres als solches nicht\\. x ar > da es, sowie es frei wird, sofort in Schwefligsäureanhydrid undda« 0 i. zei rällt, allein aus der Zusammensetzung ihrer Salze ergiebt sich,

Schweflig-aaure Salze.

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dajgj.- * °rniel der eigentlichen schwefligen Säure H 2 S 2 0 6 oder in ato-

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Molekularer Ausdrucksweise H a S-0- 8 sein muss. Durch stärkereWl e Schwefelsäure etc., werden die schwefligsauren Salze unter Auf-

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U1 'd Entwickelung von schwefligsaurem Gase zersetzt. Sie gehörtz u den schwächeren Säuren.

; Üs n 0r ^ ü nimen. Die schweflige Säure wird aus manchen Vulcanen Vorkom-4 as '. 8 ln beträchtlicher Menge ausgestossen. Wenn man berücksichtigt, ™v 0ll v der natürlich vorkommende Schwefel vorzugsweise in der Nähed u „i ulca nen findet und dass die schweflige Säure das Verbrennungspro-

^J Sch wefels ist,

so kann man über die Entstehung der vulcanischenS e u Säure nicht im Zweifel sein.

ai 'stellung. Die Methoden zur Darstellung der schwefligen Säure Darstellung.Principien zurückfuhren: 1. man oxydirt denhi i _ ~ w * ^u schwefliger

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Sek Slcl1 auf zwei rrmi

»et zu schwefliger Säure, a. durch Verbrennen des Schwefelsff oder im Sauerstoffgase, b. durch Erhitzen von Mangansuper-

° dei ' Braunstein mit Schwefel (4 Mn 0 2 + S 2

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u Pferoxyd mit Schwefel (4 Cu 0 -j- 4 S :

4MnO 4- S 3 0 4 ),2011,8 + 8204); oder 2.

^et 11 6 die Schwefelsäure zu schwefliger Säure a. durch

lujp *M> Kupfer, Quecksilber (2 Cu -f 2(H 2 S 2 0 8 ) = Cu 2 S 2 0 8 +-

' ^2 0 4 ), oder b. durch Kohle, oder durch Schwefel.v 0ll ;j j (! Gemenge von Braunstein oder Kupferoxyd und Schwefel, oderc mvefelsäure und Metallen müssen erhitzt werden. Will man die

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ure und Metallen müssen erhitzt werden. Will man

§e Säure als Gas auffangen, so muss dies über Quecksilber gesche-

liq ü 'j, a s * e von Wasser begierig absorbirt wird; zur Darstellung der

Daj, , ** Bc hwefligen Säure muss das Gas von Schwefelsäure, die bei der

üV.„ 6 8 desselben aus Schwefelsäure und Metallen in Spuren mitr 8ßris ■ •

° se « wird, und von Wasser befreit, hierauf durch ein m einer

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