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hen zn bringen, und ihn drei bis vier Minuten darinzu erhallen, was Sie vielleicht noch mehr in Erstaunensetzen dürfte, wenn es auf eine ändere Art ausgedrücktwird. Diese Quantität von Elektricität nämlich, welchezur Zersetzung von achtzehn Milligrammen Wasser er-forderlich ist, kommt dem Sechsmillionenfachen des Fun-kens gleich , welchen eine zwanzig Zoll hohe, wohl ge-ladene Leydener Flasche gieht. Wenn solche Massenvon Elektricität in's Spiel kommen, so läfst sich in derThat die Licht- und Wärmeentwickelung hei chemi-schen Prozessen sehr leicht hegreifen, wenu man der-selben einen elektrischen Ursprung zugesteht.
Ich mufs Ihre Aufmerksamkeit auf den Nutzen len-ken, welchen man aus Versuchen ziehen kann, die inderselben Richtung wie jene von Faraday zuerst be-schriebenen angestellt werden. Bisher hat Derselbe nurmit zusammengesetzten Substanzen operirt, welche einAecpiivalent eines jeden elementaren Stoffes enthielten.Man hätte gern gesehen, dafs er z. B. zwei Oxyde oderzwei Chloride des nämlichen Radikals angewendet hätte.Die Resultate, welche man in solchen Fällen erhaltenwird, sind von der gröfsten Wichtigkeit, und dürftenohne Zweifel grofses Licht auf die wahre Constitutionzusammengesetzter Körper werfen.
Diese Details mögen jedoch hinreichend sein; ichmufs mich auf sie beschränken. Sie werden die Ueber-zeugung behalten, dafs die Chemie unverzüglich einenneuen Aufschwung erhalten wird, wenn sie, auf guteBeobachtungen sich stützend, die spezifische Wärmeeiner grofsen Zahl von Körpern in Betracht ziehen, undDulongs und Petits Gesetz an allen Verbindungen wirdbestätigen können ; wenn sie in Folge genauer und zahl-reicher Versuche im Stande sein wird, die spezifi-schen Elcktrici täten einer grofsen Anzahl einfacherund zusammengesetzter Körper zu vergleichen, was nach