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sprach, als seine Ideen mit einer Klarheit entwickeltwaren, die nichts zu wünschen übrig liefs, in Frankreichohne Stütze unter den Chemikern dastand, und auchaufserhalb Niemand seine Ideen theilte. B er gm an,welcher damals noch lebte, machte ihm einige Ein-würfe, welche man Mühe hat, zu begreifen. In Englandwar Niemand seiner Ansicht. ,
Endlich erschien der Tag der Gerechtigkeit für ihn,aber sehr spät, denn erst im Jahre 1787 trug Fourero ybeide Theorien neben einander vor, und zog zwischenbeiden eine Parallele. Bertbollet nahm in demselbenJahre Lavoisier's Theorie an. G uy ton-Mor veau pu-Jblizirte zti dieser Zeit eine neue Nomenklatur, allein erhatte sie der phlogistischen Theorie angepafst. Lavoi-sier nahm nach einigen Discussionen Alle für sich ein,und zeigte, dafs die neue Nomenclatur der Ausdruckseiner Lehre sei. Dies war ein wahrer Triumph fürihn, denn bald erhielt seine schöne in einer so klarenund logischen Sprache erläuterte Theorie die öffentlicheGunst, und vereinigte alle Stimmen.
Nachdem ich Ihnen auf diese Art gezeigt habe, wasLavoisier als Gelehrter war, welche ausserordentlichenDienste er der Welt leistete, bleibt mir noch übrig, ei-nen schmerzlichen Auftrag zu erfüllen, Ihnen auseinan-der zu setzen, wie ein so schönes und untadelhaftes Le-ben so plötzlich vernichtet wurde. Sie können sichkeinen Begriff von der G'emüthshewegung machen, welcheman empfindet, wenn man, wie ich es so eben that,seine Memoiren, den Ruhm Frankreichs durchgegangenist, wenn man Schritt vor Schritt jenes volle, den Wis-senschaften und dem öffentlichen Wohl ganz geweihteDasein verfolgt hat; ich sage, Sie können Sich keinenBegriff von der innern Bewegung machen, welche dasHerz ergreift, wenn man das Werk aufschlägt, mit demer sieb im Augenblick seines Todes beschäftigte. Seine