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hatten niemal daran gedacht, sicli schriftlich über die-sen Gegenstand zu streiten. Aber durch ein stillschwei-gendes Uebereinkommen sprachen sie niemals über Re-ligion, und ihre Galle crgofs sich in Büchern oder Bro-chüren, die der eine gegen den andern herausgab, überdiesen Gegenstand. In Bei reff dieses Punktes war ernicht allein bis zum Uebcrmafs empfindlich, sondern erhatte selbst seine Meinung in dieser Beziehung mehrfachgeändert; doch möchte ich kaum einige Details hier-über mittheilen, wenn es sich nicht um einen der au-fserordentlichstcn Männer handelte, die jemals der Che-mie angehört haben.
In einem Alter von zwanzig Jahren war er Arianer,d. b. er glaubte, dafs Gott der Vater Jesum Christumgleichsam als einen verantwortlichen Geschäftsträger her-vorgebracht, und ihm die Erschaffung der Welt über-trafen habe. Nach einisren Jahren nahm er indefs dieLehren der Socinianer an, und sah in Jesum Christumnur einen Menschen, aber einen über alle anderen er-habenen Menschen, der zum Erlöser des Menschenge-schlechts erwählt worden sei.
Wenn er nun in der Wissenschaft von etwas ein-genommen war, so beurtheilen Sie dies darnach, wie eres in der Theologie war. Man mufste entweder ganzgenau seiner Meinung sein, oder den Kampf mit ihmeingeben; man mufste so weit gehen, wie er selbst ging,und auf dem nämlichen Punkte stehen bleiben; er er-liefs auch nicht die geringste Meinungsverschiedenheit.Auch hat er mehr als achtzig Bände, theologischeDiscussionen betreffend, geschrieben, und zwar nach derReibe gegen die Juden, Katholiken, Calvinislen undAnglikaner, ganz wie gegen Deisten oder Atheisten. DieArianer, die Quäker, die Methodisten haben ihn hinter-einander beschäftigt; er bat mit einem Worte gegen alleeuropäische Religionen oder Sekten geschrieben, und