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Luft im Akt der Rcsüiration nicht darauf, die Lunsen•wieder zu erfrischen, sondern sie übt in ihnen, vermit-telst des esprit universel, welcher alles Ueberflüssige imBlute verfeinert und verflüchtigt, eine wirkliche Reak-tion auf das Blut aus. Vermöge dieses Geistes kanndas Thier alle Funktionen des Lebens ausüben. Erwirkt auf gleiche Art, obwohl versteckter, in den Pflan-zen. Er scheint, sagt Le Fevre, gleichsam eine Zunei-gung zur Erde zu fühlen, denn er steigt aus der Luftherab, um sich in ihr zu verkörpern. Insbesondere ister aber dem Salze zugethan, denn auf seiner Fixirungberuht die Bildung des'Salpeters, und ihm verdankt derSalpeter die Eigenschaften, welche ihn charakterisiren.Sie sehen hieraus, dafs die von Le Fevre seinemesprit universel zugeschriebenen Funktionen wohl imallgemeinen diejenigen sind, welche vom Sauerstoff aus-geübt -werden. Sie werden darüber noch besser bei derfolgenden Stelle urtheilen können, welche der Beschrei-bung derjenigen Wiikungen gewidmet ist, die durchdie solare Calcination des Antimons hervorgebrachtwerden.
Hamerus Poppius hatte schon die Bemerkunggemacht, dafs das Antimon an Gewicht zunimmt, wennman es vermittelst einer Brennlinse calcinirt, obgleichein Theil des Produkts in Gestalt von Dampfen sich -verflüchtigt. Pondus auetum potius quam dimi-nutum, sogt er. Aber Le Fevre ist in diesem Punktenoch bestimmter.
Zur Seite einer sehr detaillirlen Kupfertafel, welcheden Künstler darstellt, wie er das Antimon umrührt,sodann die Linse und alles zur Operation gehörige ent-hält, —' denn so wichtig hat ihm der Gegenstand ge-schienen — lesen Sie Folgendes:
„Wir haben gesehen, dafs die Calcinationen desAntimons mit Salpeter es aufschlössen, reinigten und
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