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Lehrbuch der physiologischen und pathologischen Chemie : in 29 Vorlesungen für Ärzte und Studirende
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57
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Die Nahrungsstoffe des Menschen. Eiweissstoffe.

57

C

ITN8O

Asche

Eiweisskrystalle aus

Chlornatrium-lösung

53,21

7,2219,22

1,0719,10

0,18

Chlorammo-niumlösung

Magnesium-sulfatlösung

53,55

53,29

7.31

6,99

19,17

18,99

1,16

1,13

18,70

19,47

0,11

0,13

Geüblee hat ferner eine krystallinische Verbindung desselbenEiweisskörpers mit Magnesia dargestellt: beim langsamen Erkalteneiner bei 40° C. dargestellten Lösung des Eiweisses und der Magnesiain Wasser schieden sich die Krystalle aus; sie zeigten folgende Zu-sammensetzung :

Trocken- : Aschefreie

Substanz Substanz

II

C........

H........

S........

o........

MgO .......!

52,667,20

18,920,96

19,740,520,45

52,987,25

18,990,97

19,81

Aus der procentischen Zusammensetzung berechnet sich die fol-gende Formel für die Magnesiumverbindung des Globulins:9inoH|92oN3 6 o0 3 32S 8 Mg 3 .

Leider waren auch bei dieser Analyse für eine genaue Magnesium-und Schwef elbestimmung die eingeäschertenEiweissmengen viel zu klein.Das absolute Gewicht des gewogenen schwefelsauren Baryts betrug0,0521 g, das Gewicht der pyrophosphorsauren Magnesia 0,0166 g.

Nimmt man nur ein Atom Magnesium in der Magnesiumverbin-dung an wie Geüblee bei seiner Berechnung gethan so findetman die Grösse des Moleküls=8848. Unsere Berechnung aber zeigt,dass auf ein Atom Magnesium genau 2 2 / 3 Atome Schwefel kommen:x.32 ___0.96_ _8_40 ~~ 0,45' X ~Y'

Das Molekül der Magnesiumverbindung muss also dreimal sogross angenommen werden. Es wäre denkbar, dass die 3 zweiwer-tigen Magnesiumatome 4 Eiweissmoleküle verankern und in jedemn ur 2 Atome Schwefel enthalten sind. Jedes Eiweissmolekül hättedann die Zusammensetzung:

^292 "481 ^90^83 °2 !