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Quantitative chemische Analyse : Gewichtsanalyse, Maassanalyse und physiologisch-chemische Bestimmungen ; zum Gebrauche in chemischen Laboratorien ; mit 15 Abb.
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Sechste Gruppe.

Magnesium, Kalium, Natrium.

Magnesium, Mg, 24,36.

Magnesium wird fast ausschliesslich als Magnesium-ammoniumphosphat \T?O i Mg{NHi) + 6 H 2 0] gefällt und alsMagnesiumpyrophosphat P 2 0 7 Mg 2 gewogen.

Diese Bestimmung ist bei der Analyse des MagnesiumsulfatsS. 20 bereits behandelt worden.

Kalium, K, 39,15.Kalium wird gewogen

1. als Kaliumsulfat SO4K2,

2. „ Kaliumclilorid KCl,

3. ., Kaliumplatinchlorid K 2 PtCl 6 .

1. Die Bestimmung als Kaliumsulfat.

Man übergiesst die abgewogene Substanz (etwa 1 g) in einergewogenen Platinschale mit 20 Tropfen reiner conc. Schwefelsäure,erhitzt Anfangs gelinde und vorsichtig auf der Asbestplatte, dannstärker, bis die Schwefelsäure abgeraucht ist, und zuletzt zur stärk-sten B-othgluth. Das hierbei erhaltene Kaliumsulfat enthält meistnoch etwas Kaliumpyrosulfat S 2 0 7 K 2 ; um dieses in K 2 S0 4überzuführen, bringt man ein Stückchen Ammoniumcarbonat indie schwach glühende Schale und glüht bis zum constanten Ge-wicht. Ist das zuvor leicht schmelzbare Salz bei schwacher Koth-gluth völlig fest geworden, so ist die Umwandlung beendigt.

Berechnung. 2 K : S0 4 K 2 = x : N.

Bemerkungen. Neutrales Kaliumsulfat giebt mit über-schüssiger Schwefelsäure Kaliumbisulfat S0 4 K 2 + S0 4 H 2 = 2 8O4KU, welches bei gelindem Gliben unter Verlust von Wasser inKaliumpyrosulfat S 2 0 7 K 2 übergeht:

S.0 9 ^°— an ^OK

Qn A0H = so,^ + 0Hi '

S0 2 C ~^ 2 ^OK

OK