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2 (1820)
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ONONIS SFINOSA.

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senhure, Ochsenbreck, Kuhspeise, Katzenspeer, Hartelheu, Weipen, Wei-sen, Pflugsterz, Schmalzhefen, Weiberkrieg.

Vaterland: Die dürren Felder und Triften Deutschlands und der übrigenLänder Europens.

Boden: Ein lehmig-sandiger leichter oder Mittelboden.

Blüthe und Frucht: Die Blumen,welche gewöhnlich mit einer dunkel-rosen-rothen Fahne, weifsen Flügeln und Schiffchen, seltner aber ganz weifserscheinen, entfalten sich im Julius; die Früchte reifen im September.

Aussaat : Man wird diesen kleinen Strauch, der auf den Äckern zu einemlästigen Unkraute wird, und mehr zu den Stauden, als zu den Sträu-chern zu rechnen ist, wohl nicht leicht anbauen; doch sollte man ihnanziehen wollen, so kann dies sehr leicht durch das Aussäen, so wie beiden vorhergehenden Sträuchern, geschehen.

Höhe: Die Stengel, welche sich nach allen Richtungen niederliegend aus-breiten, werden ein bis anderthalb Fufs lang, sterben aber im Wintergröfstentheils ab.

Alter: Fünf bis acht Jahr.

Nut{en: Wenn dieses Gewächs auch auf Äckern ein lästiges Unkraut ist, sodient es doch auf Triften dem Vieh zur Nahrung. — In altern Zeilenschrieb man ihm, und zwar besonders der Wurzel, harntreibende Kräf-te zu; jetzt aber wird es nicht mehr gebraucht

Erklärung der Kupfertafel.Tab, 124. Ein blühender Zweig der Spielart « in natürlicher Gröfse. d) Eine Blume, vonwelcher die Kronenblätter weggenommen sind, in natürlicher Gröfse, b) der Stempelvergrößert, c) die vier Kronenblätter der Schmetterlingsblume, 1) die Fahne, G) dieFlügel, 3) das Schiffchen, d) die reife Hülse, e) dieselbe geöffnet , f) der Same beson-ders dargestellt, und zwar, so wie die Figuren c, d und e, in natürlicher Gröfse.