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2 (1820)
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166
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ONONIS SPINOSA..

Erklärung der Kupfertafel.Tab. 44. Ein blühender Zweig in natürlicher Gröfse. a) Die Kronenblätter der Schmetterlings-blume, 1) die Fahne, 2, die beidenFlügel, 3) das aus zwei ßlättchen bestehende Schiff-chen, l>) eine Blume, von welcher die Kronenblatter weggenommen sind, c) eine rei-fe Hülse mit dem bleibenden Kelche noch an dem kleinem Zweig befindlich, d) dieSamen, und zwar, so wie alle vorhergehende Theile, in natürlicher Gröfse.

45. ONONIS. HAUHECHE L.

Gattungs - Character: Der Kelch fünftheilig; die Zipfel lanzett-unienförmig.Die Blumenkrone sehmetterlingsartig: Die Fahne gestreift. Die Staubfä-den alle verwachsen ohne Spalte. Die Hülse aufgetrieben, sitzend.

124. Onowis spinosa. Stachliche Hauhechel.

Kennzeichen: Die Äeste weichhaarig-zottig, dornig oder unbewaffnet. DieBlätter mehr oder weniger weichhaarig oder weichhaarig-zottig, theilseinfach, theils dreizählig: Die Blättchen eirund-lanzettförmig, oder um-gekehrt eirund-lanzettförmig, sägenartig. Die Afterblälter länglich. DieBlumenstiele blattstachelständig, ungegrannt, einblumig, gepaart odereinzeln, sehr kurz.

a. vulgaris mit dornartigen Ästen.ß. mitis mit unbewaffneten Ästen.So weit bis jetzt meine Beobachtungen reichen, halte ich dafür, dafsdie Ononis spinosa mit und ohne Dornen vorkommt; ob aber die hieraufgeführte Varietät ß. mit der Ononis hircina, wozu sie sonst gerech-net wird, eins ist oder nicht, darüber getraue ich mich nicht etwasentscheidendes zu sagen.

Benennungen: Ackerhauhechel, gemeines Hauhechelkraut, Hauschel, Stachel-kraut, Häckelkraut; Stallkraut, Hornkraut, Stuhlkraut, Ochsenkraut, Que-stenkraut. Aglarkraut, Wetzsteinkraut, Ochsenborche, Ochsenburre, Och-