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Chemie der drüsigen Organe. 653
jj en filtrirten Flüssigkeiten wird das Albumin durch Kochen, uöthigen-^ alls unter Zusatz von etwas Essigsäure, coagulirt und das Filtrat durch^eiessig gefällt. Aus dem Filtrat vom Bleiniederschlage, entfernt man|! as überschüssige Blei durch Schwefelwasserstoff, verdampft die vom
c Wefelblei abfiltrirte Flüssigkeit zur Syrupsconsistenz, behandelt mits . le dendem starken Weingeist und verdunstet den Auszug zur Krystal-1Sati °Q, wobei sich Leu ein und Ty rosin, welches letztere bei Gegen-wart von Extractivstoffen keineswegs unlöslich ist und möglicherweiseaUc hTaurin ausscheiden. Sind grössere Mengen von Tyrosin vorhanden,80 findet es sich in dem in Weingeist unlöslichen Rückstand, der zuweilen^ cn Glutin enthält. Der Bleiessigniederschlag kann Harnsäure," ar kin, Xanthin, Inosit, Cystin, möglicherweise auch Tyrosin und
a uri n enthalten. Man zerlegt ihn nach dem Auswaschen, in WasserVe rtheilt, durch Schwefelwasserstoff und concentrirt das Filtrat, wobeiSlCn die Harnsäure, wenn sie vorhanden ist, in Krystallen abscheidet;* Us dem Filtrat erhält mau auf die oben beschriebene Weise Inosit,
ane ben scheiden sich, wenn sie vorhanden sind, gewöhnlich auch Cystin,
ant «in und Sarkin aus.j Z ur Gewinnung des Xanthins und xanthinähnlicher Stoffe aus derj. eber und anderen Drüsen, verwandelt man nach Almen (Städeler)
16 °rgane mittelst Glaspulver in Brei, extrahirt warm mit Weingeist,^unstet und fällt mit Bleizucker. Das Filtrat vom Bleizucker-
s f, s °Wag, wird mit Bleiessig gefall. ~— — ----- -------
y la ge abfiltrirte Flüssigkeit, mit so viel essigsaurem Quecksilberoxydtt ^ etzt > dass dieReaction noch schwach alkalisch bleibt. Der Bleiessig-jj Quecksilberoxydniederschlag, enthalten sämmtliches Xanthin und
lag, wird mit Bleiessig gefällt und die vom Bleiessi gnieder--o» abfiltrirte Flüssigkeit, mit so viel essigsaurem Quecksilberoxydrsetz t, dass dieReaction noch schwach alkalisch bleibt. Der Bleiessig-* Quecksilberoxydniederschlag, enthalten sämmtliches Xanthin undj, y P°Xanthin (Sarkin), von denen ersteres sich aus der Lösung, nachj^Jernung der Metalloxyde durch Schwefelwasserstoff und Eindampfen,husten abscheidet.
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Lebe r.
„. D ie bisher in der Leber, theils des Menschen und theils vonThieren ChemUcU,
gewiesenen chemischen Bestandtheile, sind nachstehende: theiie.
Wasser, — lösliches Albumin, - Collagen, - Fette, wor-
er() lein, Palmitin und Stearin, - Traubenzucker, -Glyko-
Ü"' -Milchsäure und flüchtigeFettsäuren, -Inosit, -Guanm,
I fia *nsäure, - Sarkin, - Xanthin, - Scyllit, - Cystin -
sä Uci u und Tyrosin, - Harnstoff, - Bilirubin und Gallen-
B ! Uren > - nicht näher isolirte extractive Materien, - aiior-
51 Ö1Scl »e Salze: Kali, Natron, Kalk, Bittererde, Eisen, gebun-
«M? Chlor - Phosphorsäure und Schwefelsäure. - Mangan
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en von Kieselerde.
vuii liieseiei ue.
eine bekannte und forensisch sehr wichtige Thatsache, dass