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3 (1867) Lehrbuch der physiologischen Chemie
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Chemie der drüsigen Organe.

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VII. Chemie der drüsigen Organe.

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Nachdem Liebig durch seine classischc Arbeit über die Flüssig-1 ß n des Fleisches gezeigt hatte, dass auch complexere Gewebe einer0 gleichen chemischen Untersuchung zugänglich sind, hat man von,iedenen Seiten die parenchymatösen Flüssigkeiten der wichtigstenSl gen Organe der chemischen Untersuchung unterworfen, indem man->ei Wege einschlug, welche mit den von Liebig bei der Bearbeitung' *ieischflüssigkeiten gebahnten, mehr oder weniger vollständig über-stimmten.

Die Hoffnung, auf diesem Wege zu für die Physiologie bemerkens-

rt nen Resultaten zu gelangen, wurde nicht getäuscht, indem es gelang,

diesen Organen mancherlei Stoffe aufzufinden, die bis dahin im Or-

ismus entweder gar nicht, oder nicht an diesem Orte nachgewiesen

( len und die, über die regressive Stoffmetamorphose im Allgemeinen

ln sbcsondere aber auch, über den Stoffwechsel und die Bedeutung

. "^glichen Organe, vielfache Aufklärungen gaben. Man hat sich

, diesen Untersuchungen meist auf die, durch Wasser und nach-

Ses Auspressen auslaugbaren Bestandteile der Drüsen beschränkt

, ln der That auf diesem Wege wichtigere Resultate erlangt, als

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Bei

q e man nichts weiter erfuhr, wie den Wassergehalt der Drüsen, ihren

st j an balzen, al1 löslichen Albuniinatcn und an unlöslichem Rück-

{ ' Thatsachen, die wohl bei der Beantwortung präcis gestellter

,. ofln, unter ganz besonderen Bedingungen von Werth sein können,

* ein °in betrachtet aber ohne physiologische Bedeutung sind.

w Wir theilen, da wir 'sonst zu beständigen Wiederholungen genöthigt

' en i die bei der Untersuchung von Drüsensäften in Anwendung ge-

neu Methoden in ihren Grundzügen ein- für allemal hier mit.

e j u er von Lieb ig, bei der Untersuchung der Flüssigkeit des Fleischesfol S°nc und seither bei der Untersuchung mehrerer Drüsen be-

er und da ausgeführte quantitative Scheidungen der allgemeinen] andthoile der Drüsen, die man dabei als Ganzes auffasste und durch

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eg ist folgender

ai > versetzt die kalten wässerigen Auszüge, durch erschöpfende Be-

,i 7". Un 8 der passend zerkleinerten Gewebe mit kaltem Wasser und

Uifl/k' eS auspressen des Biiokstandes erhalten, nachdem daraus durch

a 0 i . en das Albumin abgeschieden ist, mit Barytwasser, so lange

Pho ° ln Niederschlag entsteht. Derselbe enthält in allen Fällen phos-

u nd Saurei1 u nd etwas schwefelsauren Baryt, phosphorsaure Bittererde

y Möglicherweise auch Harnsäure und Sarkin (auch wohlan thi n? )

as Filtrat von dem Barytniederschlage, vertheilt man in grosse

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