Chemie der drüsigen Organe.
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VII. Chemie der drüsigen Organe.
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Nachdem Liebig durch seine classischc Arbeit über die Flüssig-1 ß n des Fleisches gezeigt hatte, dass auch complexere Gewebe einer0 gleichen chemischen Untersuchung zugänglich sind, hat man von, ™iedenen Seiten die parenchymatösen Flüssigkeiten der wichtigstenSl gen Organe der chemischen Untersuchung unterworfen, indem man->ei Wege einschlug, welche mit den von Liebig bei der Bearbeitung' *ieischflüssigkeiten gebahnten, mehr oder weniger vollständig über-stimmten.
Die Hoffnung, auf diesem Wege zu für die Physiologie bemerkens-
rt nen Resultaten zu gelangen, wurde nicht getäuscht, indem es gelang,
diesen Organen mancherlei Stoffe aufzufinden, die bis dahin im Or-
ismus entweder gar nicht, oder nicht an diesem Orte nachgewiesen
( len und die, über die regressive Stoffmetamorphose im Allgemeinen
ln sbcsondere aber auch, über den Stoffwechsel und die Bedeutung
. "^glichen Organe, vielfache Aufklärungen gaben. Man hat sich
, diesen Untersuchungen meist auf die, durch Wasser und nach-
Ses Auspressen auslaugbaren Bestandteile der Drüsen beschränkt
, ln der That auf diesem Wege wichtigere Resultate erlangt, als
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Bei
q e man nichts weiter erfuhr, wie den Wassergehalt der Drüsen, ihren
st j an balzen, al1 löslichen Albuniinatcn und an unlöslichem Rück-
{• ' Thatsachen, die wohl bei der Beantwortung präcis gestellter
,. ofln, unter ganz besonderen Bedingungen von Werth sein können,
* ein °in betrachtet aber ohne physiologische Bedeutung sind.
w „ Wir theilen, da wir 'sonst zu beständigen Wiederholungen genöthigt
' en i die bei der Untersuchung von Drüsensäften in Anwendung ge-
neu Methoden in ihren Grundzügen ein- für allemal hier mit.
e j u er von Lieb ig, bei der Untersuchung der Flüssigkeit des Fleischesfol S°nc und seither bei der Untersuchung mehrerer Drüsen be-
er und da ausgeführte quantitative Scheidungen der allgemeinen] andthoile der Drüsen, die man dabei als Ganzes auffasste und durch
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eg ist folgender
ai > versetzt die kalten wässerigen Auszüge, durch erschöpfende Be-
,i 7". Un 8 der passend zerkleinerten Gewebe mit kaltem Wasser und
•Uifl/k' eS auspressen des Biiokstandes erhalten, nachdem daraus durch
a 0 i . en das Albumin abgeschieden ist, mit Barytwasser, so lange
Pho ° ln Niederschlag entsteht. Derselbe enthält in allen Fällen phos-
u nd Saurei1 u nd etwas schwefelsauren Baryt, phosphorsaure Bittererde
y Möglicherweise auch Harnsäure und Sarkin (auch wohlan thi n? )
as Filtrat von dem Barytniederschlage, vertheilt man in grosse
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