598 Chemie der thierischen Flüssigkeiten, Gewebe und Organe.
Kalk, aber immer vorwiegend, ausserdem enthält er kohlensaure Maguesiftphosphorsaure Erden, Fluormetallc, Gyps, Kieselerde, Eisenoxyd, au c ''wohl minimale Mengen von Alkalisalzen. Die Kalkablagerungen findensich endlich entweder auf den Körperwandungen, oder im Inneren de'Organe und Gewebe.
Es gehören hierher unter anderen: Die Kalkablagcrungen der P°'lypen und Bryozooen (Kalkspindeln, Kalknadeln, kalkige Acli sl3der Coralliden), die Panzer der Infusorien (kalkschalige, kiese 1 'schalige?), die Kalkablagerungen in der äusseren lederartigen Haut deiEchinodermen (Echinodermcnskelett), die Ablagerungen in dem a uSseren Skelett der Mollusken, der Molluskenschalen (Muschelschale 111Schneckengehäuse), die Kalkpanzer der Crustaceen, u. s. w-
Eine vollständige Zusammenstellung der zahlreichen quantitativ 6Analysen der Korallen, Gehäuse, Schalen und Kalkablagerungen bei o e"Wirbellosen findet man in dem unten aufgeführten Werke von Schlo sSberger.
Literatur zur Chemie des Binde- und elastischen G- ew jJ. E. Sehlossberger, Versuch einer allgem. u. vergl. Thierchemic. Leipzig "Heidelberg 1856. S. 106 bis 225. — Vergl. ausserdem W. Muller, Zeitschr. f- tSMediein 3. B. Bd. X. Hft. 2, S. 173. — Rollet, Sitzungsber. d. Wiener A*» 'Math, naturw. Classe. Bd. XXXIX, S. 308. — C. Voit, Zeitschr. f. wisse«»"'Zoologie Bd. XV, S. 515. — E. Eich wald, Annal. d. Chem. u. Pharm. OXX* 1 |S. 177. — A. .Schmidt, Avch. f. Anat. u. l'hys. 1861, S. 545, 675. - Derse lb 'ebeudas. 1862, 8. 428, 533.
IV.
Chemie des Horngewebes.
ChemischeBestand-
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Wir zählen hierher die, von neueren Histologen auch wohl g''ti' .abgehandelten Gewebe der Epidermis, der Nägel (Klauen and "" [der Hörner, der Haare und Schuppen, gewisser innerer Horngebildflendlich der Krystalllinsc des Auges.
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Als die chemische Grundsubstanz aller dieser Gewebe betrachtet '
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das Keratin, allein es wurde bereits Seite 136 auseinandergesetzt,das Keratin keineswegs ein chemisch scharf individualisier Stoff, sonC .i,eben der Rückstand ist, welchen man erhält, wenn man Horng et)mit Wasser, Alkohol und Aethor auszieht, der allerdings eine g ey ^Aehnlichkeit, aber durchaus keine völlige Uebereinstimmung in seine 1 "sammensetzung (namentlich nicht bezüglich des Stickstoff- und Scbwe*haltes) zeigt, wie sich dies aus den Seite 136 mitgetheilton Analy**" .^giebt. Im Verhältniss zu dem bei den eigentlichen AlbuminateOi