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3 (1867) Lehrbuch der physiologischen Chemie
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562
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i IrganiBirteNiaterien.

562 Chemie der thierischen Flüssigkeiten. Gewebe und Organe.

kugelige Drusen mit ihren breiten oder spitzen "Enden zusammenstossender, sel' rschmaler, sechsseitiger, schräger Pyramiden, oder sich kreuzende lanzettförmig 6Blätter darstellen.

Im frischen Harn kommen nach den Erfahrungen von Hill'Hassal Kalkphosphatkrystalle viel häufiger vor, als Sedimente von phos'phorsaurer Ammoniak-Magnesia. Solcher Harn ist gewöhnlich blass>von schwach saurer ßeaction und wird leicht alkalisch. Manchmal sch erden sich die Krystalle schon in der Blase ab, meist aber erst nach derEntleerung. Bedingungen dieser Sedimente sind grosser Kalkgelialt & eiHarns und schwach saure Reaction (Roberts, Bence-Jones).

In Wasser ist der phosphorsaure Kalk unlöslich, löst sich aber l "Säuren auf und wird durch Alkalien aus diesen Lösungen amory 11gefällt.

10. Sedimente aus organisirten Materien. Es gehören h iel .her Sedimente von Schleim, Eiter, Blut und Faserstoffcoagula, Same 11fäden, ferner Pilze und Infusorien, sowie endlich Sarcina ventriculi'

Die Bedeutung dieser Beimengungen des Harns ist eine ausschli eS

lieh physiologisch-pathologische, die Chemie hat damit ebenso wenig'

schaffen, wie mit ihrer Ausmittelung, die durch die mikroskopische Un tesuchung geschieht, aber Kenntnisse in der Histologie voraussetzt. *beschränken uns daher hier, auf einige Bemerkungen und Hinweis" Iauf gute Abbildungen.

Besteht das Sediment aus organisirten Gebilden, so können dieselben * cl "'

a. Pflaster- und Cylinderepitheliuin. Vorgl. die llandb. und All-Physiologie und Histologie.

b. Schleim- und Eiterkörperehen. Vergl. Funke, Atlas,Taf. XVII, Fig. 5.

e. Schlauchförmige oder cylindrische Körper, entweder Epitheliale?'der Bellinischen Röhrchen, deren kernhaltige Zellen agglomerirt und durch ^ ^feinkörnige Masse sichtbar sind. Vgl. Funke: Atlas, 2. Aull. Tai'. XVI, Fig>*LJjoder Exaudatpfröpfa aus den Bellinischen Röhrchen, aus Faserstoff bestehend- ,.Funke: Atlas, 2te Aufl. Tal'. XVI, Fig. 6, oder endlich sehr durchsichtig 0 . (line Schläuche, hohlen Oylindern gleichend, durch Kali unter Zurücklasstin? _ aI) ,

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feinen granulösen Masse verschwindend. Lehmann hält sie für die M« 11

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propria der Haincanälchen, Frerichs für plattgedrückte FaserstoffgerinnselFunket Atlas, 2te Aufl. Taf. XVI, Fig. &.

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Vergl. die Handb. u. Atl. der Histologie

d. Spermato zoiden.Biologie.

e. Blutkörperchen. Vergl. Funke: Atlas, 2te Aull.

f. Fadenpilze. Gewöhnlich nur in bereits alkalisch g

Taf. XI, FW

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wordenem *°

Harn. Vergl. Funke: Atlas, 2te Aufl. Taf. XVIII, .Fig. 6.

g. Infusorien. Ebenfalls meist im alkalisch gewordenen Harnjlineola (?) und Monas termo Ehrenb.

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h. Faserstoffsehol len und Klumpen sehr seltengrösseren Massen vorhanden.

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