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3 (1867) Lehrbuch der physiologischen Chemie
Entstehung
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428
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428 Clirmip der tbierischen Flüssigkeiten, Gewebe und Organe.

auf ein Filter, so geht eine dünne Flüssigkeit durch und der Schleimbleibt auf dem Filter, wo er sich nach und nach verdickt. Durch Kochenmit Wasser schrumpft er nicht zusammen und erhärtet nicht. VerdünnteSalpetersäure coagulirt ihn oberflächlich und färbt ihn stellenweise gelb.Digerirt man ihn mit verdünnter Salpetersäure, so löst er sich allmäh-lich zu einer fast farblosen Flüssigkeit auf. Durch Essigsäure dagegenschrumpft er selbst beim Kochen, ohne sich zu lösen, ein. KaustischesKali macht ihn momentan schleimiger, alsbald aber löst er sich zu einerdünnen Flüssigkeit auf.

Getrocknet ist der Schleim gelb und durchsichtig.

Quantitative Zusammensetzung des Schleimes.

Quantitative Bei einer Flüssigkeit von den Eigenschaften des Schleimes kann von

Zusammen- , . . ., • n ■,. t* •,

setzung. einer exaeten quantitativen Analyse nicht die Kode sein und zwar um s°

weniger, als wir kein Mittel kennen, um das dariji wirklich Gelöste vondem Aufgeschwemmten : seinen Formelementen zu trennen. Doch sin 0mehrere quantitative Analysen von Schleim ausgeführt, die wir der Voll-ständigkeit halber mittheilen, aber wiederholt hervorheben, dass ihrWertflein beschränkter ist.

Bestandteilefür

Schleim

aus einer

Cyste.

Schleim

aus dem

Fötusmagen

Kanula-lliissigkeit

Ranula

1000 Theile

Scherer

Schlossberger

Gorup-Beuanez

L. Gmelin

887,01

986,0

950,29

946,0

112,',):)

L4,0

49,71

54,0

Murin.......

1

!

4,4

29,86

—

Extractivstoffe ....Kette........

104,3-1

1,0

19,85

—

Anorganische Salze . .

8,65

8,6