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doppelten Sturme. Die Nachricht ihres Todes traf unmittel-bar nach dem ihrer Krankheit ein.
Schwefelsaure ist ein Erkennungsmittel der Gallensteine,wahrscheinlich aber nur solcher, die eine rauhe Oberflächehaben; die Säure wird, denke ich, die Gallenblase oder Gal-lengänge verengen)) wodurch die Wände derselben, den schar-fen Kanten der Steine mehr genähert, dein mechanischenReize derselben mehr ausgesetzt sind, und mehr oder minderschmerzhafte Zufälle entstehen müssen. Da wir aber nichtbefähiget sind, den Grad solcher künstlich hervorgebrachtenLeiden vorher zu bestimmen, und eben so wenig, selbige nachGutdünken zu beschwichtigen, so ist es besser, von einem sol-chen gefährlichen diagnostischen Experiment ganz abzustehen.Steine mit glatten Oberflächen scheinen mir ziemlich unschuldigeDinger, ich glaube nicht, dass sie böse Zufälle hervorbringenkönnen; sie sollen aber, wie ich gelesen, selten sein. Vormehren Jahren fand ich einen solchen bei einer Leichenöffnung.Er halle die Form einer Eichel, war vollkommen glatt, blossan beiden Enden etwas braun, übrigens ganz weiss von Farbe.Die Gallenblase, worin er steckte, enthielt keine Spur vonGalle, und konnte sie nicht enthalten, denn sie war so voll-kommen um den Stein zusammengezogen, dass kein Raumfür die Galle überblieb. Das äussere Ansehen derselben warvon dem Ansehen anderer Gallenblasen ganz verschieden; siesah nämlich aus, wie ein Stückchen röthliches Fleisch. DerMann, den ich genau kannte, hatte nie einiges Ungemach vondem Gallensteine gehabt, er war an einer Verhärtung undVereiterung des Mastdarmes gestorben.
Nun müssen wir noch von der Form sprechen, in welcherman den Frauendistelsamen geben kann.
Zuerst ist wohl zu bemerken, dass man ihn nicht inEmulsion geben darf; er leistet in dieser Form gar nichts,weil die Heilkraft nicht in dem Mehle, sondern in den Häu-ten steckt. In Pulver ist er wirksam; man kann von dem-selben vier bis fünfmahl tags einen kleinen Theelöffel vollgeben. Lässt aber der Apotheker die Häute auf dem Siebe,und gibt dem Kranken, um ein recht feines Pulver zu liefern,bloss das Mehl, so ist auch wenig Wirkung davon zu erwarten.