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„in ihren Weg, die doch um solcher Schützen Leine und„Pochen nichts gibt. *)"
Und an einem andern Orte: „Was will mich der Mensch„lehren in dem, das nicht in ihm ist? Die Arzenei liegt nicht„in dein Menschen ; und ob der Mensch etwas lehret den an-„dern, so nniss es ihn die Natur gelehrt haben. Hat er es„von der Natur, so lebt sie noch; also bleibt er ein Schüler„neben mir und ich neben ihm. **)"
Von den Verfassern der therapeutischen Lehrbücher sagter: „Sie führen eine Ordnung vom Haupte zu den Füssen,„und alle Krankheilen, die in der Arzenei begriffen sind, die„müssen alle daran, sie kennen es, oder nicht. Beschämen„sich auszulassen, das sie nicht kennen. Sie streichen Farbe„an, die manchem sein Leib und Leben nimmt. Das ist also,„dass ich der alten Scribcnten f3ücher mit Fleiss und Mühe„durchlesen habe und getreulich gefolgt, aber mit grossen Schan-„den abgezogen; wiewol ich nicht allein, andere auch. ***)"
Merkwürdig ist das Bild, das er uns von der Literaturseiner Zeit entwirft, und noch merkwürdiger wird es, wennwir es an unsere heutige medizinische Literatur halten. „Es„soll euch nicht seltsam nehmen, dass ich niemand weise auf„die Bücher des Papicres, in ihnen den Anfang der Arzenei„zu lernen, denn die Ursache ist noth, dass die betrachtet„werde. Es schreiben durch einander Gute und Böse, zwick-„dörnige Leute und viele der Schwänner durch einander,„Gutes und Böses zusammen. Falschen das Gute durch das„Böse, finden und erheben eher das Böse als das Gute, und„machen durch einander ein Pludermuss, dass einer in die„Wellen kommt, kann auf kein stilles Meer kommen, und ein„jeglicher will von andern Federn seinen Namen erheben und„ein neues aufbringen. Durch solche Scribenten ist die Arze-„nei gar zerbrochen, und ist den papierischen Büchern nicht„zu vertrauen. -{•)"
*) De cadueo matrlcls § VIT.'*) Do cadueo matricis § VUI.'") Fragment zu dem Traktat de cadueo matricis.t) Labyrinthus Medicorum Cap. 2.