2. Die Assimilationsorgane der Pflanzen.
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gebenden Masse laufen nach dem wandständigen Protoplasma, den Zell-saft durchsetzend, Protoplasmastränge oder -bänder (f). In diesenPlasmamassen treten eine Menge scheibenförmiger, kleiner, grün-gefärbter Gebilde besonders hervor. Es sind die Chlorophyllkörper (g),die Organe der assimilatorischen Thätigkeit der Zellen.
Lehrreich ist es ferner, wenn man sich über den Bau der Zellenorientieren will, die allerdings chlorophyllfreien Haare, welche an denStaubblättern der Blüten von Tradescantia leicht wahrgenommen
Fig. 3.Einige Zellen aus dem Blatt von Elodea cana-denBis. abis e Zellkerne, fProtoplasmabäuder,g Chlorophyllkörner, zum Teil in Toilung u.mitEinschiurs von Stärkekörnchen. (Nach Kny.)
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Fig. 4.Eine Zelle aus einem Staubfaden-haar von Tradescantia virginica.Vergr. 240. (Nach Strasburger.)
werden können, als Untersuchungsobjekte zu benutzen. Die erwähntePflanze wird viel in Gärten kultiviert. Man wähle junge Blüten-knospen oder Blüten aus, entferne mit einer Pincette einige Haarevon den Staubblättern und untersuche die Haare im Wassertropfenmikroskopisch. Dieselben bestehen aus einer unverzweigten Zellen-reihe. Jede Zelle enthält violett gefärbten Zellsaft. Die Zellmembrantritt deutlich hervor, ebenso das wandständige Protoplasma, der Kern<md die Protoplasmafäden, welche den Zellsaft durchsetzen. (Vergl.Abbildung 4.)
Im Protoplasma nimmt man auch häufig Strömungserscheinungen