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I. Die Ernährung der Pflanzen.
einfach durch den Pflanzenteif hindurch gedrückt, sondern zu-gleich an diesem hingezogen wird.
5. Merkt man beim Schneiden infolge zu tiefen Einführens desMessers einen irgendwie erheblichen Widerstand, so beginntman, nachdem man das Messer aus dem Pflanzenteile heraus-gezogen hat, die Arbeit von neuem, ohne also den angefangenenSchnitt zu vollenden.
6. Es ist erforderlich, stets mehrere Schnitte anzufertigen, um zumZweck der Untersuchung dann den besten auswählen zu können.
7. Die zu untersuchenden Schnitte werden mit Hilfe einer feinenNadel oder eines Pinsels vom Messer entfernt, vorsichtig in denauf dem Objektträger befindlichen Wassertropfen gelegt und miteinem Deckglase bedeckt.
Um einen Querschnitt aus dünnen Pflanzenteilen, z. B. aus Blättern,zu gewinnen, ist zu empfehlen, diesen Schnitt unter Beihilfe vonHolundermark herzustellen. Das Holundermark ist leicht aus demStengel von Sambucus zu erhalten. Etwa 3 cm lange Stücke desMarks werden mit Hilfe eines scharfen Easiermessers der Länge nachin zwei gleiche Stücke zerlegt. Mittelst einer Schere werden aus denzu untersuchenden Blättern einige millimeterbreite Streifen hergestelltund dieselben zwischen die mit etwas AVasser benetzten Holundermark-hälften gelegt. Man führt nun zarte Querschnitte zugleich durch daszwischen den Fingern festgehaltene Mark und die Blattstreifen aus,um die gewonnenen Blattquerschnitte dann auf die angegebene Weisemikroskopisch zu untersuchen.
Man wähle zunächst zur Untersuchung der Blattzellen ein Blattaus der Knospe von Elodea canadensis (Wasserpest), einer Pflanze,die in stehenden Gewässern häufig angetroffen wird, und bringe dasBlatt in einem Wassertropfen auf den Objektträger. (Herstellung vonSchnitten ist hier nicht erforderlich.)
Das grüne Gewebe dieses Blattes ist zweischichtig. Man nimmtdeutlich die abgegrenzten Blattzellen wahr, von denen jede von einerZellwand (Zellmembran) umschlossen wird. In der Zelle ist die Proto-plasmamasse verteilt. An der Innenfläche der Zellwand sieht mandas wandständige Plasma, im Innern häufig einen Protoplasmaklumpen,der den Zollkern (a bis o) umschliefst. Von dieser den Kern um-