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Krankheiten des Digestionsapparats.
imprägnirt die sie umgebenden Moorlager. Die Moorerde besteh«nach Dumesnil aus:
Schwefelsaurer Kalkerde 0,30 Th.
Kohlensaurer Kalkerde 4,42 -
Kohlensaurer Magnesia 2,66 -
Chlorcaleium 0,50 -
Alaunerde 0,62 -
Kieselerde 7,25 -
Extractivstoff 1,25 -
Faserstoff 8,50 -
Humin, Schwefel, Feuchtigkeit 74,25 -
Erdharz Spuren.
Sie ist von schwarzbrauner Farbe, sehr leicht und riecht starknach Schwefelwasserstoffgas. Sie fühlt sich fettig, seifenartig an,klebt nicht an der Haut und enthält keine Beimischung von Sand.Sie wird von den in ihr enthaltenen Pflanzenfasern sorgfältig gerei-nigt, mit Wasser zu einem Brei verdünnt und in den Badewannendurch Wasserdämpfe auf 27° bis 30° R. erwärmt und entwickelt mitjedem Tage mehr Schwefelwasserstoffgas. Ein treffliches Unter-stützungsmittel der Kur ist der innerliche Gebrauch der Trink-quelle, wenn Störungen in der Digestion, wie Säurebildung, Flatu-lenz, chronischer Catarrh der Magenschleimhaut mit Atonie, Plethoraabdominalis als Begleiter atonis_cher Gicht vorhanden sind. Sehr ge-schwächten Individuen, die meist schon über das mittlere Lebensalterhinaus sind, verleiht sie neue Kräfte. Bei torpiden Constitutionenist auch eine stärkende Nachkur mit den Eisenbädern, welche diedurch die Schwefelschlammbäder erschlaffte Haut wieder roborirensehr zu empfehlen. Sind dagegen Congestivzufälle zu befürchtenund muss jede Aufregung vermieden werden, so ist anstatt desEisenwassers dieHersterquelle zu wählen, zumal wenn die Kran-ken an Lithiasis leiden. Sie gleicht dem Wildunger-Wasser undenthält nach Witting's im Jahre 1854 angestellten Analyse in16 Unzen:
ChlornatriumChlormagnesiumChlorkaliumSchwefelsaure KalkerdeSchwefelsaure MagnesiaSchwefelsaures NatronKohlensaure Kalkerde
0,50 Gran.1,20 -Spuren10,25 -4,30 -4,20 -8,25 -