Krankheiten des Digestionsapparats.
mittleren Frankreich, südlich von Saint-Flour in einer engen Ge-birgsschlucht, umgeben von der langen granitischen, unter dem NamenMargeride bekannten Kette, gegen Westen und forden von der vul-kanischen Gruppe des Cantal und gegen Süden von dem vulkanischenGebirge Aubrac. Die Quellen, von denen die heisseste Source du Par70° R. zeigt, die anderen 56°, 57|°, 45° und 49^° heiss sind, entsprin-gen aus einem gneusartigen Glimmerschiefer. Sie sind arm an festenßestandtheilen, unter welchen aber das kohlensaure Natron über-wiegt. Nach Berthier enthält die heisseste Quelle in 16 Unzen:
Kohlensaures Natron
4,546 Gran.
Kohlensaure Magnesia
0,060
Kohlensaure Kalkerde
0,353
Schwefelsaures Natron
0,245 -
Chlornatrium
1,006 -
Chlormagnesium
0,053 -
Kieselsäure
0,108
Eisenoxyd
0,046 -
Kieselsaure Kalkerde
0,015
Bituminöse Materie
0,046 -
Summa 6,478 Gran.
Die Feigere - Quelle von 45° wird zum inneren Gebrauche, dieSource du Par zu Bädern und Douchen benutzt.
Arthritiker, bei denen schon Desorganisationen der Gelenke vor-handen, pflegen hohe Wärmegrade sehr gut zu ertragen; im Allge-meinen leisten in i>pll<x. die warmen und heissen Bäder (Stadt-,Fürsten-, Gürtlerbad, in Schönau die heisseren Logen des Schlangen-bades No. 6 und 7) das Meiste. Doch gebietet die Constitution derKranken und die Form der Gicht mehr oder weniger eine Berück-sichtigung. Bei leicht erregbaren Individuen, bei denen Congestiv-zustände aufzutreten pflegen und in den leichteren Krankheitsformensind die lauen Bäder zu 25—28° R. zu verordnen. Wenn jedoch derTurgor vitalis der Haut nur gering ist und bei der Cephalaea. oderdem Asthma arthriticum sind höhere Temperaturgrade erforderlich,nämlich warme Bäder von 28 — ü0° R. In den ersteren Fällen kön-nen laue Bäder sogar Schaden stiften, weil dadurch die Gel'ässthä-t'gkeit herabgestimmt und so leicht ein Zurücksinken der Gicht ver-anlasst werden kann. Bei Cephalaea arthritiea sind dagegen dieheissen Bäder zu vermeiden, wenn Schwindel oder eine Art Benom-menheit den Verdacht einer Affection des inneren IVrieraniums regemachen. Dasselbe gilt von der giclitisehen Ltiugenlileiioiihoe mit