Haemorrhoiden.
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Ueberdies etwas Jod, kohlensaures Manganoxydul, schwefel-saures Kali, schwefelsaure Kalkerde und Schwefelcalcium.An flüchtigen Bestandtheilen in 100 K. Z.:
Schwefel wasserstoffgas 2,26 — 4,33 K. /.
Stickgas mit etwas Kohlensäure
und Kohlenwasserstoffgas 3,07
Man lasse anfangs ein bis zwei Gläser trinken und bis auf viersteigen. Die Bäder werden zu 25—26° R. genommen, der Krankeverweile eine halbe bis ganze Stunde in denselben. Sehr rathsamist es, dass, wenn gleichzeitig Hautausschläge vorhanden sind, sichder Kranke nach dem Bade eine halbe Stunde lang ins Bett lege,um die Transpiration der Haut auf diese Weise zu befördern. —Nicht zu billigen ist dagegen die hier gebräuchliche Sitte, schon einehalbe Stunde nach der beendeten Trinkkur ins Bad zu steigen.
Die Monate Juni, Juli und August sind die zur Kur geeignetsten.Das Leben ist sehr billig.
8. Die Schwefelquellen bei Ilecliiiiffen, eine halbe Stundevon der Stadt, anderthalb von den obigen entfernt. Es sind zwei,von denen die Friedrichsquelle, 1558 Fuss, die Constantin-quelle, 1517 Fuss über dem Meeresspiegel liegt. Die Temperaturbeider beträgt + 8 — 9° R.
Nach Gmelin enthalten sie in 16 Unzen:
Schwefelsaures Natron 3,4821 Gran.
Schwefelsaure Magnesia 1,4971
Schwefelsaures Kali 0,0187
Schwefelsaure Kalkerde 0,2167
Chlormagnesium 0,5181
Kohlensaure Kalkerde 3,0878
Kohlensaure Magnesia 1,2296
Kieselerde 0,1373
Schwefelwasserstoffgas theils frei,
theils gebunden 0,5625 - =0,0564 Vol.
Kohlensäure unbestimmt.
Summa 10,6499 Gran.
Auch Jod ist nachgewiesen worden.
Das gebundene Schwefel wasserstoffgas, welches sich in derWärme nicht verflüchtigt, macht die Bäder besonders kräftig undvorzüglich bei inveterirten Hautaffectionen wirksam.
Innerlich wird das Wasser zu 2 bis ü Gläsern getrunken undstets gut ertragen. Die Badeanstalt befindet sich in der Vorstadt von