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Handbuch der Balneotherapie : practischer Leitfaden bei Verordnung der Mineralquellen, Molken, Seebäder, climatischen Kurorte &c.
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Haemorrhoiden.

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kurze Zeit, 15 bis 10 Minuten, dauern, die späteren 30 bis 40 Mi-nuten.

Gewöhnlich stellen sich gegen Ende der vierten Woche, manch-mal früher oder später, kritische Erscheinungen ein; die verschwun-denen Hautausschläge treten wieder hervor, eine Blutung aus demMastdarme erfolgt; oder es geben sich die Symptome der Sättigungdes Organismus: grosse Mattigkeit, Widerwille vor dem Trinken undBaden kund. Dann muss man die Kur unterbrechen.

Bei anomalen Haemorrhoiden sind auch Fussbäder mit Schwefel-Schlamm, die den Blutstrom nach den Beckenorganen hinleiten, zuempfehlen.

2. Nach Elisen (s. S. 89). Hier lasse man den Georgen -brunnen zu 4 bis 8 Gläsern trinken und Bäder von 26 bis 27° R.nehmen.

3. Nach Weillincli (s. S. 221), wo der Kranke von 2 bis auf4 und <> halbe Schoppengläser steigen kann. Die gewöhnlich ge-störte und verminderte Esslust hebt sich rasch, der vorhandeneDruck in der Magengegend und die Flatulenz schwinden, die Stuhl-ausleerungen erfolgen nach einigen Tagen regelmässig, weicher, imVerlaufe der Kur mehrere Male täglich. Die Haemorrhoidalknotenverlieren sich schon nach kurzem Gebrauche des Wassers, ebensohören fliessende Haemorrhoiden rasch auf und kehren nach vollen-deter Kur nicht wieder.

Die Bäder zeigen sich hier besonders wirksam, wenn gleichzeitigHautausschläge vorhanden sind.

4. Nach Iiangeiibi'iiclten (s. S. !)'(). Schwächliche, reiz-bare Personen lasse man mit 2 Bechern beginnen, während kräfti-gere mit 4 Bechern anfangen können, so dass die ersteren am Ende

der ersten Woche auf 4, letztere bis auf 8 steigen. Wo selbst kleineQuantitäten nicht vertragen werden, mache man den Anfang mit derSpringquelle und gehe dann zu den anderen über. Wo dieauflösende Wirkung stärker hervortreten soll, lässt man das Wassermit den Molken versetzt trinken.

Hergt (Die Schwefelquellen und Bäder zu Langenbrücken.1836.) spricht sich gegen das Baden am frühen Morgen gleich nachdem Verlassen des Bettes aus, indem sich einmal der Kranke erstensleicht der Gefahr einer Erkältung aussetzt, um so mehr als die, Hautwährend der Badekur gegen die äussere Temperatur empfindlichervv ird; zweitens die zu vermehrter llautausdünstung angeregte Haut