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Krankheiten des Digestionsapparats.
grossem Schwächezustande sind Zusätze, welche die irritirende Wirkungder Kohlensäure mildern, vonnöthen. So lässt man Kinder und sehrirritable Kranke Bäder vom Paulinenbrunnen mit Zusatz von Malzzu 24'—25° R. nehmen, und anfangs nur eine Viertelstunde, spätereine halbe bis drei Viertelstunden im Bade verweilen. Nur wenn derKranke die Bäder mit dem Wein- und Stahlbrunnen gut verträgt, istderen Gebrauch zu gestatten.
Kranke, die in Vichy die Kur gebraucht, können in Sp» (s.S. 20) den Pouhon als Nachkur trinken, wo ebenfalls das stär-kende Clima die Kräfte hebt und die Ernährung fördert.
In Gileiclienberg (s. S. 241) wird nach dem Gebrauche desJohannisbrunnen .mit grossem Nutzen der KlaiiMiicrhruii-
nen, ein reines Eisenwasser, getrunken. Seine Temperatur beträgt9° R.; nach Holger enthält er in 16 Unzen:
Kohlensaure KalkerdeKohlensaures LithionKohlensaures EisenoxydulSchwefelsaure KalkerdeChlormagnesiumThonsilicat
0,46080 Gran.0,27648 -0,660480,15360 -0,092160,09216 -
Summa 1,73568 Gran.
Kohlensäure, dem Volumen nach 25,627580 K. Z.
dem Gewicht nach 14,8968 Gran.
In ähnlichen Fällen können die Quellen von Hartfei«!, welcheam südlichen Abhänge der Karpathen, eine halbe Stunde von derStadt, zwei Stunden von der galizischen Grenze entfernt, in einemvon hochstämmigen Tannenwäldern umgebenen Thale entspringen,Kranken, die in der Nähe oder in Oesterreich leben und in Karls-bad oder Gleichenberg eine Kur gebraucht hatten, empfohlenwerden.
Von den 7 Quellen befindet sich die Hauptquelle mitten imThale und dient hauptsächlich als Trinkbrunnen. Das abfliessendeWasser wird in einen Kessel geleitet und zu Bädern erwärmt. Dieübrigen 3 gefaSSten Quellen werden zu Bädern benutzt.
Das Wasser, dessen Temperatur -f 8,08° beträgt, enthält nachSchultes in 16 Unzen:
Chlornatrium 3,300 Gran.
Chlorcalcium 0,625
Kohlensaures Natron 6,700
Kohlensaure Kalkerde 0,750