Aphonie.
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als diese aufhörten, ein Kehlkopfsleiden auftrat. Die Stimme warklanglos, belegt, der Kranke, der über Druck im Kehlkopfe klagteund hustete, kaum zu verstehen. Traten vermehrte Stuhlgänge ein,so minderte sich das Kehlkopfsleiden. Später erschienen neuralgi-sche Schmerzen in der linken Hüfte und Schulter und im Kopfe.
In diesen Fällen werden mit Erfolg die lauen Thermen vonliKiideck (s. S. 51) angewendet, besonders die Wiesenquelle,22° K. wann, innerlich mit Milch oder Molken und in Bädern, ver-bunden mit Inhalationen der sich aus dem Wasser entwickelndenDämpfe in dem über der Friedrichsquelle auf dein Platze desMarienbades erbauten Salon.
Dieselbe enthält nach Duflos' Analyse in 16 Unzen:
Doppelt kohlensaures Natron 0,458 Gran.
Crystallin. schwefelsaures Natron 0,555
Chlorkalium 0,052
Clilornatriiim 0,030
Kohlensaure und phosphorsaure
Kalkerde 0,066
Kohlensaure Magnesia 0,007 ■ -
Kieselerde 0,035
Schwefelwasserstoff-
Summa 1,203 Gran,sehr geringe Spuren.
Kohlensäure J
Oft bleibt auch nach der Grippe eine Reizbarkeit des Kehlkopfszurück, die sich durch ein Gefühl von Kitzel, Husten, Heiserkeitnach lautem Sprechen kundgiebt und in vollständige Stimmlosigkeitübergehen kann. Hier sind die Gasbäder und Gasdouchen auf denleidenden TheU in Aachen, Nenndorf, Eilsen, Langeabrückenu. s. w. zu empfehlen und der innerliche Gebrauch des Wassers mitMolken damit zu verbinden.
Die Gasdouchen werden so dargestellt, dass frisches Schwe-felwasser in einem verschlossenen Behälter erhitzt und die aus dem-selben entwickelte, mit Wasserdämpfen verbundene Schwefelluft ineinem Gasometer aufgefangen wird, um sie mittelst beweglicherSchläuche mit daran befestigtem Mundstucke durch die Wand hin-durch in ein bestimmtes Gemach zu leiten und dort ortlieh auf dieleidenden Theile anzuwenden. Dem Strahle kann man mittelst ver-schiedener an die Schläuche zu befestigender Aufsatze einen grösse-ren oder kleineren Durchmesser geben.