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Krankheiten des Kehlkopfs.
baren Individuen wegen ihrer leichten Verdaulichkeit die kühlereGalerie-Quelle von 20,8° R. und die Bouis-Quelle von derselbenTemperatur innerlich verordnet
Man lasse mit 2 Gläsern beginnen und bis auf 5 steigen. Sollenkleinere Quantitäten getrunken werden, so lasse man den Brunnenmit Milch, Molken oder Gummisyrup versetzen.
In dem Schwefelzimmer, in welches das an der Quellmün-dung sich entwickelnde Gas durch eine mit einem Hahne verseheneRöhre eindringt, aber auch durch eine oberhalb der Fenster ange-brachte Ventouse die Luft stets erneuert werden kann, finden dieInhalationen statt.
Die Saison beginnt schon im Mai und währt bis Ende October.
6. Auch an Arthritis leidende Personen pflegen nicht selten vonCatarrhen der Kehlkopfsschleimhaut befallen zu werden. Der Krankeklagt über einen unangenehmen Kitzel oder lästiges Prickeln imLarynx, hat das Gefühl, als wenn das Innere wund wäre und mussfortwährend räuspern. Die Stimme ist dabei belegt, zuweilen hei-ser, der Husten klingt hohl, ist kurz, abgebrochen. Da dieser Ca-tarrh gewöhnlich mit dem der Luftröhren- und Bronchialschleim-haut verbunden ist, so verweise ich auf die unten angeführten Heil-quellen.
3. Heiserkeit und Aphonie.
Bei jungen Mädchen tritt entweder nach einem Gemüthsaffectwährend der Catamenien Heiserkeit oder vollkommene Aphonie ein,nachdem schon früher während der Pubertätsentwickelung sich Stö-rungen in höherem oder minderem Grade gezeigt hatten, oder sieentwickelt sich allmälig, verschwindet, kehrt dann wieder und hältzuletzt dauernd an; in diesen Fällen sind die Thermen von Emszu empfehlen, innerlich und in Bädern.
Bei manchen hysterischen Frauen kömmt eine eigentümlicheAffection des Kehlkopfs vor, ein mit Heiserkeit verbundener Husten-reiz mit trockenem Husten, der mit Hypernesthesieen in anderenNervenbahnen abwechselt und oft nach dem Wochenbette zurück-bleibt. Zuweilen verbreitet sich das Leiden auch auf die Schleim-haut des Rachens und die Kranken klagen über ein Gefühl vonTrockenheit. Bannerth (Die Thermen von Landeck. 1853) theilteinen Fall mit, wo bei einem Manne, der zur Zeit der Cholera meh-rere Monate an durchfallartigen Stuhlentleerungen gelitten, plötzlich,