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Handbuch der Balneotherapie : practischer Leitfaden bei Verordnung der Mineralquellen, Molken, Seebäder, climatischen Kurorte &c.
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BEB

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Krankheiten des Kehlkopfs.

der Flüssigkeit aufgefangen und durch Ueberleiten in ein kühleresRohr in tropfbarflüssigen Zustand condensirt worden waren, enthiel-ten nach Polstorf 2,G2 pCt. Salz bei einem spec. Gew. von 1,021,demnach sind in einem Civilpfunde etwa 207 Gran enthalten. Diequalitative Untersuchung wies die Bestandteile der Soole nach.Später im Jahre 1855 angestellte Untersuchungen ergaben indess,dass die Dämpfe nur dann einen so bedeutenden Salzgehalt zeigen,wenn während der Periode des Abdunstens die Feuerung so ver-stärkt wird, dass die Soole, welche in dieser Zeil nur dunsten .soll,von Neuem ins Kochen geräth. Polstorf' untersuchte daher dieDämpfe an den verschiedenen Tagen des Sudprocesses und fandam 1. Tage des Kochens bei einer

Temperatur der Dämpfe von 52°am 2. Tage des Kochens bei ein.

54»

R. im C.-F. 0,0072 Grammes Salze

- - - 0,0170

- - - 0,0007

- - - 0,0003

- - - 0,0002

- - - 0,0002

Temperatur der Dämpfe vonam 3. Tage des Abdunst, bei ein.

Temperatur der Dämpfe von 32"am 4. Tage des Kochens bei ein.

Temperatur der Dämpfe von 29°am 5. Tage des Kochens bei ein.

Temperatur der Dämpfe von 28°am 6. Tage des Kochens bei ein.

Temperatur der Dämpfe von 2G°Die Siededämpfe reagirten stets völlig neutral.

Nach Bernhardi enthielten "die sich aus den Sudpfannen inSalzungen entwickelnden Dämpfe bei 474° R. in l(i Unzen 4,8 gr.feste Substanz, darunter 2,54 Chlor, welches grösstenteils mit Na-trium verbunden war, doch fanden sich auch 0,05 gr. Calcium und0,027 gr. Magnesium. Nach Rosenberger bilden sich in Kosen anden Brodemfängen unablässig Salzanflüge und an den Salinen Ischl'ssetzen die muriatisch riechenden, Salzig und säuerlich schmeckenden,das Lackmuspapier röthenden Dämpfe auf kalten Flächen reichlicheSalzanflüge ab.

In Kreuznach geschehen die Einathmungen theils in denBadecabinetten, deren Raum mit den aus dem Badewasser von4852° R. sich entwickelnden Dämpfen geschwängert ist, theils inden Siedekammern, indem die Sudpfannen mit einem zuckerhutför-migen Mantel bedeckt sind, welcher die Dämpfe aufnimmt und in dieDunstesse hinaufleitet. An den Seiten des Mantels sind in verschie-denen Entfernungen von der Feuerstelle grosse Klappen angebracht,