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Störunge!) der Blutmischung.
hüllen bereits vor der primär syphilitischen Affection an Arthritisgelitten, die regelmässige Paroxysmen machte. Tritt aber nach 10bis 12 Tagen der Kur keine Besserung ein, so lasse man dieselbenicht weiter fortsetzen. ■— Nach Beendigung der Bäder muss jedochdas Jod noch lungere Zeil brtgebrauchj werden, indem sonst diealten Zufälle wieder auftauchen.
Die Bitterwasser von Püllna, Saldschiitz, lvand»,Ciran kann man neben dem Gebrauche der Quecksilberpräparateals Abführmittel verordnen, d. h. nur bei denen, die nicht an undfür sich schon häufig Diarrhoe hervorrufen, wie Calomel, Mercuriussolubilis Hahnemanni, Hydrargyr. jodatum llavum u.dgl.. deren Wir-kung durch hinzutretenden Magencatarrh gehemmt, wird, indem sieunverdaut abgehen. — Rathsamer ist es, die Mercurialien selten.z. B. nur Abends zu reichen und in langen Zwischenräumen (Mor-gens und Vormittags) ein oder zwei Gläser des Bitterwassers trinkenzu lassen.
Bleibt nach beendeter Queeksilberkur eine bedeutende Schwächeund Entkräftung des Organismus zurück, so empfehle man demKranken im Frühjahr den Aufenthalt auf dem Lande, im Gebirge,verbunden mit einer nahrhaften Kost, oder lasse gleichzeitig einenEisensäuerling trinken; wenn aber die Kur erst im Spätsommer oderHerbst beendet ist. sende man ihn, im Falle es Seine Verhältnisseerlauben, nach dem Süden: nach Venedig, \i/./,n, Palermo.
9. Toxicosen.
Bei chronischen Intoxicaiionen ist die Hauptindication, das nochim Körper befindliche Gift zu entfernen, was durch Beschleunigungdes Stoffwechsels und Beförderung der Se- und Excretionen ge-schieht. Zu diesem Zwecke verordnen wir abführende glauber-salz- oder bittersalzhaltige Mineralwasser, wenn der Darm-kanal in Anspruch genommen werden, Dampfbäder oder Schwefelbäder, wenn die Haut als Eliminationsorgan dienen und kohlen-säurehaltige Natronwasser, wenn die Nierensecretion angesporntwerden soll.
a. Bleiintoxication.
Das in den Organismus durch den Magen, die Lungen und dieHaut aufgenommene Blei verursacht in manchen Fällen eine Reihe