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Handbuch der Balneotherapie : practischer Leitfaden bei Verordnung der Mineralquellen, Molken, Seebäder, climatischen Kurorte &c.
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Scroplmlosis.

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und an warmen Tagen, bei heiterem Wetter und ruhiger See zu un-ternehmen.

Wo man von den Wannenbädern zu Wellenbädern abergehenWill, gewöhne man die Kinder an die Wirkung und den Anblick derschäumenden, aufgeregten See. Zu den ersten Versuchen nmsseuwarmes Wetter und ein stiller, ruhiger Zustand des Meeres benutztwerden; ein Wärter oder der Vater des Kindes gehe dann mit indas Bad und halte das Kind an der Hand, laufe mehrere Schritte indas Meer vorwärts, verlasse dasselbe wieder und gehe zum zweitenMale hinein. Auf diese Weise gewöhnt sich das Kind an die Bewe-gungen der Wellen, wird Gefallen daran finden und bald selbst nachdem Bade verlangen.

Nie darf man, wenn die Kinder Furcht zeigen, Drohungen oderGewalt anwenden; es könnten dadurch die gefährlichsten Zufällehervorgerufen werden; im (iegentheil ist aber auch eine uberlnebeneZärtlichkeit und Weichherzigkeit hier nicht am rechten Orte und derArzt muss die Ellern aber die beilsamen Erfolge der Bäder und dieGefahrlosigkeit der Zufälle, die der erst«. Eindruck des Meerwassersauf den Körper erzeugt, aufzuklären sich bemuhen.

Selbst dann, wenn die Kinder schon vollkommen an das See-wasser gewöhnt sind, ist nur ein Aufenthalt von 4 bis 5 Minutenstatthaft! In vielen Fällen genügt sogar ein einmaliges Untertauchen.Nach dem Bade wird das Kind in eine wollene Decke gebullt,in das Badezelt, getragen und sanft abgetrocknet, ohne die Haut zureiben; dann rasch angekleidet und ihm nur eine leichte Nahrunggereicht; hierauf lägst man es nach Beheben umherlaufen.

Aller dieser VoreichtSinaassregeln ungeachtet stellt sich doch zu-weilen ein allgemeines Unwohlsein ein, eine bedeutende Oppressionund anhaltende.,- Frost. Einige leichte, bittere oder ätherische Mittel"der Wein mit Zuckerwasser verdünnt, sind dann anzuwenden. -Ausser diesen unbedeutenden, leicht vorübergehenden Zulallen, kom-men aber auch wichtigere vor, die eine gehörig geleitete Behandlungerfordern, wie Congestionen nach den Lungen und nach dem Ge-hirn, krampfhafte» Husten, Störungen der Verdauung, Ohnmächten

und Convulsionen.

b. In den Fällen, wo sich bereits Anschwellungen der Cervfcal-

drüsen gebildet, Abscedirungen stattgefunden haben, oder Entzün-dungen der Meibom'schen Drüsen vorhanden Bind; wo ferner imoabfcutanen Zellgewebe, in Folge trüg.-, verlaufender Enteundungs-PTOCesse und Exsudate, sich mehr oder weniger umfangreiche, d,f-