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Handbuch der Balneotherapie : practischer Leitfaden bei Verordnung der Mineralquellen, Molken, Seebäder, climatischen Kurorte &c.
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Rheumatismus.

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Vorsieht nöthig, da sie leicht aufregen; häufig verursachen sie Rötheu "d Brennen der Hant.

Man sende aber die Kranken nur im Hochsommer und sehrGeissen Jahren dorthin, nicht im Frühjahr, wegen des häufigen Re-SeMi Arzt ist Dr. Fiebiger.

Aehnüche Moosbäder werden in Kipf in Oberösterreich, etwasu °er 1 Meile von Vocklabruck, in einer schön gelegenen, gut ein-gerichteten Badeanstalt verabreicht und in Aibling (6 Postmeilenvon München). Arzt: Dr. Beck.

Als an chronischem Gelenkrheumatismus Leidende wer-den auch diejenigen Kranken in die Bäder gesandt, deren Uebel zuder, mit dem Namen Osteoporose oder Arthritis nodosa beleg-ten und erst in der Neuzeit genau erforschten, AiFection gehört. Sieberuht auf einem Schwinden der Gelenkknorpel, Bloslegung und»hschleifung der Kinochenoberfläche und endet mit Osteophytbildung1111 Umkreise des kranken Gelenks. Häufig lässt sich zwar ein Zu-sammenhang mit einer rheumatischen Diathese nachweisen, doch ist''''s nicht immer der Fall. Die meisten Fälle kommen bei Frauenv °r, im Alter der Decrepidität oder hängen, wo sie in früheren Jah-re n schon auftreten, mit Störungen der Menstruation zusammen.*n solchen Fällen pflegen die Kranken an herumziehenden Schmer-Ze n im Körper, den neuralgischen ähnlich zu leiden, und Toddpractica! remarks on gout, rheumatic fever and chronic rheumatismot the joints. ' 1843.) leitet sie. von einer durch Unterdrückung deru terinsecretion bedingten Säfteentmischung her. Auch in Folge desWochenbettes sieht man sie häufig sich entwickeln.

Characteristisch ist die eigenthnmliche Stellung der Hände durche spontanen Luxationen, die entschiedene Richtung nach der Ul-narseite, so dass die Hand und der Ulnarrand des Vorderarmesei nen mehr oder weniger stumpfen Winkel bilden. Auch die einzel-nen Finger folgen dieser Richtung und legen sich nach der Ulnar-!Sl ' lU ' hin dachziegelförmig übereinander; bisweilen ist auch eine Con-''iction der Flexoren der Finger damit verbunden. Die Gelenke8lri d stark angeschwollen, die Geschwulst höckrig; bedeutende^chmerzhat't-igkeit und vollkommene Immobilität finden nicht statt.Aber nicht allein die oberen Extremitäten können den Sitz des Lei-dens abgeben, sondern auch die unteren, das Schlüsselbein, Brust-b «n, selbst die Wirbelkörper.

-^ur im Beginn der Krankheit sende man solche Kranke nach

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