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GENISTA TINCTORIA.
Boden: Trockner, sandiger und steiniger Boden, der auch mit Lehm oderKalk gemengt sein kann.
Bliithe und Frucht: -Die Blumen erscheinen von dem .Junius bis in denAugust; ciie Fruchte reifen im August und September.
Aussaat: Es gilt hier dasselbe, was bei der vorhergehenden Art bemerktist. Die Vermehrung des Gewächses kann aber auch noch durchZeitheilung der Wurzel bewirkt werden.
Höhe: Ein bis anderthalb, höchstens zwei Fufs.
Alter: Acht bis zehn Jahr.
Nutzen: Die Genista tinetoria wird unter dem Namen der gelben Schar-te in der Färberei gebraucht, und zwar gewöhnlich zu einer gelbenFarbe. Auf blauen Grund gesetzt, giebt sie ein schönes Grün. Auchsoll sie zum sogenannten Schüttgelb gebraucht werden. In alternZeiten war sie auch als Arzneimittel bekannt.
Erklärung der KupfertnfeJ.Tab, 118. Ein blühender Zweig in natürlicher Grüfse. a) Die vier Kronenblätter derSchmetteiTmgsblume, 1) die Fahne, s) die beiden Flügel, 3) da3 Schiffchen, b") eineBlume, von welcher die Kronenblätter weggenommen sind, und c~) eine reife, auf-gesprungene Hülse, alle in natürlicher Gröfse, d) ein Same vergrößert.
119. Getsista procumbens. Liegender Ginster.
Kennzeichen: Der Stengel unbewaffnet, gestreckt. Die Äste unbewaffnet,stielrund, gestreift: die altern gestreckt, die Jüngern aufrecht. DieBlätter lanzettförmig, spitzig, auf beiden Flächen mit dicht anliegen-den einzelnen Haaren besetzt. Die Blumen gestielt, blattachselstän-dig, dreizählig. Die Blumenstiele einfach, länger als^ die Blätter.Die Blumenkronen kahl. Die Hülsen aufgetrieben, etwas zottig.
Benennungen: Liegender Ginster,