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TILIA VULGARIS.
ge Stanbgefafee ttdd d) der Stempel stark vergröfserr, e) ein Zweig mit Knospen, /)die reifen Früchte und g) der Same in natürlicher Gröfse.
107. Tilia vulgaris. Geraeine Linde.
Kennzeichen'. Die Blätter schief-herzförmig, kahl, auf der untern Fläche inden Astachseln der Adern bärtig. Die Blattstiele kürzer als die halbeLänge des Blattes. Die Blumen ohne Honiggefäfs. Die Blumenstielevielblumig. Die Früchte fast glatt, regelmäfsig.
Diese Art hält in Rücksicht der Gröfse ihrer Blätter das Mittelzwischen der Tilia -parvifolia und der Tilia pauaßora, und da überdiesdie Gröfse' ihrer Blätter sehr abändert: so ist sie bald mit dieser, baldmit jener, verwechselt worden; am häufigsten aber hat wohl ihreVerwechselung mit der Tilia parvifolia Statt gerunden, -weil sie ebenso wie diese kahle Blätter hat, die nur unterhalb in den Astachselnder Adern bärtig sind. Dennoch aber wird man sie von dieser, wennman auf die bei der Beschreibung derselben angegebenen Abweichun-gen achtet, leicht unterscheiden können. Von der Tilia paucißoraunterscheidet man sie: 1) Durch die Blühcieit, die um einige Tagespäter eintritt. 2) Durch die jungem Ästchen, welche kahl, nicht aberzottig-weichhaarig sind. 3) Durch die Blattei; av eiche auf der obern Flä-che kahl, auf der untern nur in den Astachseln der Adern bärtigsind; nicht aber auf beiden Mächen zottig-weichhaarig. 4) Sind dieBlumenstiele ungeiälir von der Lange üer Jiiatter und vielblumig; nichtaber kürzer als die Blätter und höchstens dreiblumig. 5J Sind dieStaubfäden an der Basis frei, oder, wenn sie auch an ihrer Basis inmehrere Bündel verwachsen sein sollten, so ist dies so aufserst unbe-deutend, dafs man es nur bei ihrem Abfallen bemerken kann. 6) Istdie Frucht fast glatt oder unvollkommen fünfseitig; nicht aber ge-rippt.
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