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1 (1815)
Entstehung
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TILIA PARVIFOLIA.

/,u setzen, wodurch sich beide unterscheiden lassen. Die Tilia pnr-vifolia weicht von letztrer dadurch ab: 1) Dafs sie von langsamemWachse ist. 2) Durch die Blütheieit, die um vierzehn Tage spätereintrit. 3) Sind die Aeste mehr ausgebreitet. 4.) Sind die Blättr ober-halb von dunklerem Grün und unterhalb bläulich blafsgrün, so wieauch das Bärtige in den Astachseln der Adern rostbraun, nicht grau-braun ist. 6) Sind die Blattstiele der an derSpitze der Zweige stehendenBlätter so lang, dafs sie, nach diesen gemessen, die Hälfte ihrer Längeübertreffen; nicht aber kürzer, als die Hälfte der Blattlänge. 6)HabenKelch und Blumenkrone eine blassere Farbe. 7) Sind an der Narbedie Lappen ausgebreitet; nicht aufrecht. 3) Ist die Frucht schief, weilbeider Ausbildung des in ihr liegenden Samenc dioSpitze derselbenjederzeit seitwärts geschoben wird.

Benennungen: Spätlinde, Winterlinde, Steinlinde, Waldliude, Eerglinde,glattblättrige Linde.

Boden: Kommt in jedem Boden fort.

Blütlie und Frucht: Die Blumen erscheinen im Julius; die Früchte reifenzu Ende des Octobers,

Aussaat: Bald nach erlangter Reife weder die Früchte in einem guten,schwarzen, gehörig feuchten Boden gebracht, wo denn die jungenFJlänzchen schon im folgenden Frühjahre hervorkommen.

Höhe. DlciCaig \,la £«*»£*£ EVt'c

Alter: Mehrere Hundert, vielleicht tausend Jahre.

Nutzen: Nicht allein von dieser Art, sondern auch von den beiden folgen-den, werden das Holz, der Bast die Binde und die Blumen benutzt, so wieman auch mit den Samen Versuche gemacht hat, ein Öl aus ihnen zugewinnen. Das Holz dieser Art ist dichter und Avird daher zu einigenArbeiten dem der beiden andern Arten vorgezogen. Aus dem Basteverfertigt man in Frankreich, Schweden und Rufsland Matten und